Donald Trump: Musiklegende irritiert mit LGBTQ-Hit auf MAGA-Party
Donald Trump: Keith Urban singt queeren Kultsong auf Trump-Event. Bild: picture alliance/dpa/AP | Eugene Hoshiko
Erstellt von Mia Lada-Klein
18.11.2025 13.35
- Urban interpretiert "Pink Pony Club" vor Donald Trump
- Song gilt als queere Hymne für Selbstakzeptanz und Freiheit
- Urbans Auftritt sorgt online für Diskussionen
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Bei einer exklusiven Veranstaltung in Mar-a-Lago überraschte Country-Star Keith Urban mit einer Songwahl, die jetzt für Gesprächsstoff sorgt. Der Sänger interpretierte Chappell Roans "Pink Pony Club", einem Song, der in der queeren Community als Hymne für Selbstakzeptanz und Freiheit gilt.
Die Veranstaltung fand laut "People" am Samstag, den 15. November, auf Einladung des australischen Milliardärs Anthony Pratt statt. Unter den Gästen: Präsident Donald Trump. Sowohl Urban als auch Trump saßen in unmittelbarer Nähe des Gastgebers, der laut Berichten Millionen für Trumps Wahlkampagne 2024 gespendet hat.
Keith Urban und seine überraschende Songauswahl
"Pink Pony Club" erzählt von einer jungen Frau, die ihre Heimatstadt verlässt, um ihre eigene Identität in Kalifornien zu leben. Für viele Beobachter wirkte Urbans Auftritt vor dem Publikum in Mar-a-Lago ironisch, denn schließlich ist Trump für seine konservativen Ansichten bekannt. Fans reagierten auf Social Media mit Kommentaren und stellte sich die Frage: "War das jetzt Absicht oder nur ein Zufall?"
Urban selbst erklärte "People" zufolge schon vor Längerem, dass ihn der Song emotional tief berührt habe. Der Sänger betonte, dass ihn die Botschaft des Songs – ein sicherer Ort für Gleichgesinnte – sehr anspricht.
Politische Spannungen bleiben bei Donald Trump unübersehbar
Die Verbindung zwischen der Wahlkampfsumme von Pratt und der Präsenz von Trump auf der Party macht die Situation besonders pikant. Pratt hatte im April zugesagt, fünf Milliarden Dollar zur Unterstützung einer Reindustrialisierung der USA bereitzustellen.
Für Chappell Roan selbst dürfte die Performance ebenfalls ein heikles Thema sein. Die 27-jährige Sängerin kritisierte Trump im Wahlkampf 2024 offen auf TikTok und machte deutlich, dass sie ihn nicht unterstützen würde.
Keith Urban zwischen Musik und Politik
Urban, der in der Vergangenheit selbst erklärt hatte, er wisse nicht, ob er im Weißen Haus auftreten würde, solange Trump Präsident sei, zeigte sich auf dem Event dennoch als professioneller Performer und unterhielt das politisch und demografisch gemischte Publikum trotz der kontroversen Songwahl.
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