Jena/Halle/Magdeburg: Forschung für psychische Gesundheit wird ausgebaut
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Erstellt von Sarah Knauth
26.06.2026 12.56
Forschung für die seelische Gesundheit: Das Deutsche Zentrum für Psychische Gesundheit (DZPG) baut sein Forschungsprogramm nach einer zweijährigen Startphase in Halle, Jena und Magdeburg aus. Das teilte das Universitätsklinikum Jena mit.
Laut Martin Walter, Direktor der Universitätsklinik für Psychiatrie in Jena und DZPG-Standortsprecher, schafft die Zusammenarbeit zwischen Medizin, Psychologie und Grundlagenwissenschaften einzigartige Forschungsmöglichkeiten. Zudem bringe sie die Region an die Spitze der aktuellen Forschungsaktivitäten in Deutschland.
Forschungsschwerpunkte
Den thematischen Schwerpunkt soll den Angaben nach unter anderem der Bereich sozialer Interaktionen und deren Beeinflussung durch entzündliche Prozesse und Stoffwechselstörungen bilden. Dabei wird etwa auch der Einfluss von Stress während der Vielzahl an aktuellen Krisen erforscht.
Auch die Erforschung von Entwicklungsprozessen bei Kindern und Jugendlichen, die insbesondere seit der Corona-Pandemie einen besonders starken Anstieg von psychischen Erkrankungen zeigten, solle im Fokus stehen.
Beteiligte Institutionen in Sachsen-Anhalt und Thüringen
Das vom Bundesforschungsministerium geförderte DZPG forscht nach eigenen Angaben an Methoden zur Vorbeugung, Diagnose und Behandlung psychischer Erkrankungen. Dazu gehören 28 Forschungseinrichtungen an sechs Standorten in Deutschland.
An dem Standort Halle-Jena-Magdeburg sind in Thüringen das Universitätsklinikum und die Friedrich-Schiller-Universität Jena beteiligt. In Sachsen-Anhalt gehören die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Universitätsmedizin Halle, die Otto-von-Guericke-Universität und Universitätsmedizin Magdeburg sowie das Leibniz-Institut für Neurobiologie Magdeburg zu den beteiligten Institutionen.
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