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Osnabrück: Münze aus Hohenzollern-Sammlung für 700.000 Euro versteigert

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Bei einer Auktion in Osnabrück sind wertvolle Münzen aus der kaiserlichen Münzsammlung des Hauses Hohenzollern versteigert worden. Insgesamt erzielten die versteigerten Münzen eine Zuschlagsumme von 3,95 Millionen Euro, wie es in einer Mitteilung hieß.

Es handelt sich um ausgewählte Stücke aus dem Besitz preußischer Könige und deutscher Kaiser, die lange von der Sowjetunion beschlagnahmt waren. Eine Münze aus der kaiserlichen Sammlung ist für 700.000 Euro versteigert worden. Es handelt sich um den sogenannten russischen Familienrubel aus dem Besitz Friedrich Wilhelms IV.

Eine Goldmedaille zu 120 Dukaten von 1871 auf den Sieg über Frankreich aus dem Besitz Wilhelms I., von der nur 25 Exemplare geprägt wurden, wechselte für 160.000 Euro den Besitzer. Zu den Käufern wurden keine Angaben gemacht.

Das Adelsgeschlecht Hohenzollern war lange mächtig und reich. In Preußen stellte es seit dem 18. Jahrhundert die Monarchen und nach der Gründung des Deutschen Reichs 1871 die deutschen Kaiser. Als im November 1918 die Republik ausgerufen wurde, ging der letzte deutsche Kaiser Wilhelm II. ins Exil.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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