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Tiere: Krokodil auf Balkon gehalten - Frau in Hongkong festgenommen

Aktuelle Nachrichten rund um das Thema Tiere lesen Sie hier auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / satori

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Die Behörden in Hongkong haben eine Frau festgenommen, die in ihrer Wohnung offenbar ein Krokodil hielt. Wie die Regierung mitteilte, wurde das Reptil am Mittwoch auf dem Balkon der 35-Jährigen entdeckt. Die Polizei rief daraufhin die Hongkonger Gesellschaft zum Schutz vor Tierquälerei (SPCA) zu Hilfe, wie die Organisation der Deutschen Presse-Agentur auf Nachfrage mitteilte.

Als die Experten den Angaben zufolge eintrafen, versteckte sich das verletzte Krokodil unter verschiedenen Gegenständen, wurde aber schließlich mit einer Seilschlinge und einem Netz eingefangen. Das Reptil kam demnach vorübergehend in die Obhut der Organisation.

Überraschung bei Wohnungsdurchsuchung

Einige Stunden später rückten Polizisten und Beamte der Behörde für Landwirtschaft, Fischerei und Naturschutz am frühen Donnerstagmorgen (Ortszeit) an, um die Wohnung der Frau zu durchsuchen. Vor Ort stießen die Beamten laut Regierungsmitteilung auf weitere 63 Reptilien und Amphibien. Knapp die Hälfte davon seien gefährdete Tierarten gewesen, darunter bestimmte Eidechsen, Schildkröten und Schlangen wie eine Königsboa oder ein Tigerpython, hieß es.

Wie die Behörden der chinesischen Sonderverwaltungsregion weiter mitteilten, gab die Frau an, Besitzerin der Tiere zu sein und diese zu Bildungszwecken gehalten zu haben. Weil sie jedoch keine Genehmigung für die Haltung der Tiere vorlegen konnte, nahm die Polizei sie wegen des Verdachts des illegalen Besitzes gefährdeter Tierarten fest.

Was der Verdächtigen nun droht

Der Frau drohen im schlimmsten Fall eine Geldstrafe bis zu 10 Millionen Hongkong-Dollar (derzeit etwa 1,12 Millionen Euro) und bis zu zehn Jahre Gefängnis. Die Behörden beschlagnahmten das Krokodil - laut ersten Ergebnissen wohl ein Salzwasserkrokodil - samt der knapp 30 gefährdeten Tierarten.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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