Panorama

Wetter in Sachsen, Sachsen-Anhalt: Schwüle Luft sorgt für Gewitter: Wo es heute heftig wird

Die Wettervorhersage auf news.de. Bild: Adobe Stock / Elmin

  • Artikel teilen:

Am Sonntag kann es im Osten Deutschlands laut Deutschem Wetterdienst (DWD) zu heftigen Unwettern kommen. Verantwortlich dafür ist schwüle, heiße Luft. "Die Luftmasse birgt heute das Potenzial, dass örtlich wirklich kräftige Gewitter sich noch entwickeln können, die in den Unwetterbereich gehen", so ein Sprecher des DWD in Leipzig. Verbreitet liegen die Temperatur-Höchstwerte heute laut Prognose erneut über der 30-Grad-Marke. Dies sorge zusammen mit hoher Luftfeuchte für reichlich Gewitterpotenzial, so der Experte.

Bis zum Mittag liegt der Gewitterschwerpunkt demnach vor allem in Sachsen-Anhalt und Thüringen. Zum Teil liege das an einer Gewitterfront, die aus Niedersachsen kommend im Tagesverlauf nach Osten zieht. Zum Teil würden aber auch stetig neue Gewitter entstehen, etwa über dem Thüringer Wald.

Unwetterschwerpunkt über Brandenburg und Ostsachsen

"Ab dem Nachmittag und Abend verlagern sich die Gewitter eher über Ostthüringen, das östliche Sachsen-Anhalt weiter nach Brandenburg und Sachsen", so der DWD-Sprecher weiter. Den Schwerpunkt für Gewitter bis hin zu schweren Unwettern werden dabei nach aktuellen Prognosen heute das südliche Brandenburg und Ostsachsen bilden. Dort seien "zumindest unwetterartige Gewitter zu erwarten", vereinzelt könne dabei auch "die violette Schwelle gerissen werden".

Gemeint sind damit extreme Unwetter der höchsten Warnstufe Vier. Der DWD unterteilt Warnungen vor Gewitterereignissen in vier Stufen. In der Regel gilt dann eine Warnung vor einem Aufenthalt im Freien und vor möglicher Lebensgefahr durch Blitzschlag. Die höchste Stufe Vier gilt als extremes Unwetterereignis mit unmittelbarer Gefahr für Leib und Leben. Dann kann es zu extrem heftigem Starkregen und Hagelschlag verbunden mit Orkanböen kommen.

Weitere aktuelle News aus dem Ressort "Panorama":

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

/roj/news.de

Themen

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.