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Frankfurt/Main: Wie viele potenzielle Fans der WM-Gegner leben in Hessen?

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Die Fußball-Weltmeisterschaft hat begonnen – und am Wochenende steigt auch Deutschland in das Turnier ein. Die DFB-Elf trifft am Sonntag (19.00 Uhr/ARD und MagentaTV) in Houston auf WM-Neuling Curaçao. Weitere Vorrundengegner sind die Elfenbeinküste und Ecuador. Doch wie viele Menschen aus diesen Ländern leben in Hessen?

Curaçao: Einige wenige Frankfurter wurden auf der Insel geboren

Der karibische Zwergstaat ist erstmals für eine WM qualifiziert – und das auch noch als kleinstes Teilnehmerland der Geschichte. Nach Angaben der nationalen Statistikbehörde zählte das Land Anfang letzten Jahres 156.115 Einwohner, also nicht einmal halb so viele wie Island, das sich 2018 als bislang kleinster FIFA-Staat für eine WM qualifizieren konnte.

Wie viele Menschen aus Curaçao in Hessen leben, lässt sich nicht genau beziffern. Die Einwohner der Karibikinsel besitzen die niederländische Staatsbürgerschaft. "Wir wissen, dass in Frankfurt um die 20 Menschen leben, die auf Curaçao geboren wurden", heißt es etwa bei der Stadt.

Elfenbeinküste: Hessenweit 230 Ivorer

Das afrikanische Land spielt zum vierten Mal bei der WM mit. Die Nationalmannschaft trifft in ihrem zweiten Vorrundenspiel am 20. Juni in Toronto auf das Team Elfenbeinküste.

Ende vergangenen Jahres lebten in Hessen 230 Menschen mit ivorischer Staatsangehörigkeit, darunter 125 Männer und 105 Frauen, wie aus Daten des Statistischen Landesamts hervorgeht.

Ecuador: 715 Staatsangehörige in Hessen

Das nach dem Äquator benannte Land ist zum fünften Mal bei einer Fußball-Weltmeisterschaft dabei. Die Partie Deutschland-Ecuador wird am 25. Juni in New York angepfiffen.

Dann werden hierzulande sicher auch ein paar Fans den Ecuadorianern die Daumen drücken: Hessenweit zählten die Statistiker zuletzt 715 Ecuadorianer, 310 Frauen und 405 Männer.

Handelsbeziehungen zu allen Gruppengegnern

Hessen treibt Handel mit allen drei Gegnern der deutschen Mannschaft. "Mit Abstand wichtigster Handelspartner ist Ecuador", teilte das Wirtschaftsministerium auf Anfrage mit. Das Handelsvolumen mit dem südamerikanischen Land belief sich vergangenes Jahr auf 64,4 Millionen Euro. In den beiden Vorjahren war es 56,5 beziehungsweise 78,8 Millionen. Die Exporte seien überwiegend chemische und pharmazeutische Produkte. Importiert würden Agrar- und Nahrungsmittel.

Die hessischen Importe aus der Elfenbeinküste stiegen zwischen 2023 und 2025 von 59,3 auf 144,1 Millionen Euro. Die Exporte lagen im gleichen Zeitraum zwischen 89,6 und 11,5 Millionen Euro. Zudem würden deutsche Unternehmen der Pharmawirtschaft gezielt bei der Erschließung dieses westafrikanischen Wachstumsmarktes unterstützt. Curaçao spiele mit einem Exportvolumen von 377.000 Euro im vergangenen Jahr eine untergeordnete Rolle, heißt es beim Ministerium.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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