Düsseldorf: Etwa 250 weitere Sirenen in NRW installiert
Täglich bestens informiert mit den aktuellen Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / fotogestoeber
Erstellt von Sarah Knauth
06.06.2026 04.04
Die Zahlen steigen laut einer Übersicht des NRW-Innenministeriums von Jahr zu Jahr an. Im Vergleich zum aktuellen Stand gab es im Jahr 2017 in NRW nur rund 4.250 Sirenen. Das bedeutet einen Zuwachs von rund 2.350 Sirenen oder gut 55 Prozent. Nach früheren Ministeriumsangaben hatten in den vergangenen Jahren Hunderte Kommunen Fördermittel für Sirenen erhalten. Die Förderung konnte sowohl für neue Anlagen als auch zur Modernisierung genutzt werden.
"Im Notfall muss die Warnung jeden und jede im Land schnell erreichen", sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU). Deshalb werde in den Ausbau des Sirenennetzes konsequent investiert. "Ein flächendeckendes Sirenennetz kann neben anderen Warnsystemen im Ernstfall Leben retten", unterstrich er.
Sirenenabbau nach Ende des Kalten Krieges
Sirenen können etwa vor Naturkatastrophen oder Bränden warnen oder auch Feuerwehrleute alarmieren. Bis Anfang der 1990er Jahre gab es nach Angaben des NRW-Innenministeriums ein flächendeckendes Sirenennetz des Bundes, das ursprünglich die Bevölkerung vor möglichen Luftangriffen warnen sollte.
Nach Ende des Kalten Krieges habe der Bund das Sirenennetz aufgegeben und den Kommunen zur Übernahme angeboten. Nur einige hätten von dem Angebot Gebrauch gemacht, so dass damals viele Sirenen abgebaut worden seien.
(Hey! Du interessierst Dich für mehr Nachrichten aus Deiner Region? Dann abonnier unseren regelmäßigen NRW-Newsletter! Zur Anmeldung)
Weitere aktuelle News aus dem Ressort "Panorama":
- Düsseldorf: "Bunt und laut": Tausende zum CSD in Düsseldorf erwartet
- Nürburg: Rock am Ring geht mit Marteria und Volbeat weiter
- Musikfestival: Blink-182 wird Headliner bei Rock am Ring 2027
- Kiel: Mobiles Blutspende-Angebot startet in Schleswig-Holstein
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
kns/roj/news.de