Michael David Hicks: Neunter Nasa-Forscher tot - Rätsel um mysteriöse Todesserie
Eine mysteriöse Todesserie um Nasa-Wissenschaftler gibt Rätsel auf. Bild: AdobeStock / PhotoSpirit
Erstellt von Anika Bube
09.04.2026 08.23
- Der frühere Nasa-Forscher Michael David Hicks starb 2023 unter ungeklärten Umständen
- Mindestens neun Wissenschaftler mit Verbindungen zu Raumfahrt- oder Atomgeheimnissen gelten als tot oder verschwunden
- US-Sicherheitsexperten und Politiker warnen vor einem möglichen Muster
Der Nasa-Wissenschaftler Michael David Hicks verstarb am 30. Juli 2023 im Alter von 59 Jahren unter ungeklärten Umständen. Die Todesursache wurde nie öffentlich bekannt gegeben. Aufzeichnungen über durchgeführte Obduktionen existieren nicht.
Rätselhafter Tod von Nasa-Forscher sorgt erneut für Aufsehen
Bis 2022 war Hicks am renommierten Jet Propulsion Laboratory (JPL) der Nasa tätig. Sein Tod ereignete sich etwa ein Jahr nach seinem Ausscheiden aus der Weltraumbehörde. In den Online-Nachrufen fanden sich keinerlei Hinweise auf gesundheitliche Probleme vor seinem plötzlichen Ableben. Der Fall des Forschers reiht sich in eine beunruhigende Serie ein: Er ist bereits der neunte Wissenschaftler mit Verbindungen zu amerikanischen Weltraum- oder Atomgeheimnissen, der in den vergangenen Jahren verstorben oder spurlos verschwunden ist. Diese Häufung hat laut "Daily Mail" bei US-Sicherheitsexperten erhebliche Besorgnis ausgelöst. Besonders alarmierend: Drei weitere Personen aus dieser Serie hatten ebenfalls enge Verbindungen zum JPL.
Keine Hinweise auf Krankheit – Schweigen zu den Todesumständen
Michael David Hicks blickte auf eine beeindruckende Karriere bei der Nasa zurück. Von 1998 bis 2022 arbeitete er am Jet Propulsion Laboratory in Kalifornien – insgesamt 24 Jahre im Dienst der amerikanischen Weltraumforschung. Seine wissenschaftliche Arbeit war äußerst produktiv: Mehr als 80 Fachpublikationen tragen seinen Namen. Der Forscher spezialisierte sich darauf, die physikalischen Eigenschaften von Kometen und Asteroiden zu entschlüsseln. Hicks gehörte zu mehreren bedeutenden Nasa-Teams. Er wirkte am DART-Projekt mit, bei dem die Weltraumbehörde testete, ob sich gefährliche Himmelskörper von der Erde weglenken lassen. Außerdem beteiligte er sich an der Deep-Space-1-Mission, die 2001 neue Raumfahrttechnologie erprobte und dabei an einem Kometen vorbeiflog. Weder die Nasa noch das JPL haben sich bislang zu den Umständen seines Todes geäußert. Anfragen der "Daily Mail" blieben unbeantwortet.
Drei weitere JPL-Wissenschaftler tot oder vermisst
Die Verbindung zum Jet Propulsion Laboratory zieht sich wie ein roter Faden durch die Fälle. Monica Reza, die erst kurz zuvor zur Direktorin der Materials Processing Group am JPL ernannt worden war, verschwand im Juni 2025 während einer Wanderung in Kalifornien spurlos. Zuvor hatte sie an der Entwicklung fortschrittlicher Raketentechnologie gearbeitet.
Frank Maiwald, ein langjähriger Kollege von Hicks, starb am 4. Juli 2024 in Los Angeles mit nur 61 Jahren. Auch hier blieben die Todesumstände im Dunkeln. Maiwald galt als herausragender Forscher und trug den Titel eines JPL Principal – eine Auszeichnung für außergewöhnliche wissenschaftliche Leistungen. Noch 13 Monate vor seinem Tod leitete er einen Durchbruch bei der Suche nach außerirdischem Leben.
Der Astrophysiker Carl Grillmair wurde am 16. Februar 2026 vor seinem Haus erschossen. Der 67-jährige Caltech-Forscher arbeitete eng mit dem JPL zusammen und war an bedeutenden Weltraumteleskop-Missionen beteiligt.
Ex-FBI-Chef warnt vor ausländischen Geheimdiensten
Die Serie mysteriöser Todesfälle und Verschwinden hat inzwischen den US-Kongress und Geheimdienstkreise alarmiert. Sicherheitsexperten erkennen ein beunruhigendes Muster bei Wissenschaftlern mit Kenntnissen über Raketen- und Triebwerkstechnologie. "Man kann sagen, dass diese Fälle alle verdächtig sind, und es handelt sich um Wissenschaftler, die an kritischer Technologie gearbeitet haben", sagte Chris Swecker, ehemaliger stellvertretender FBI-Direktor, gegenüber der "Daily Mail".Mehrere ausländische Nachrichtendienste hätten es seit Jahrzehnten auf Amerikaner mit technologischen Geheimnissen abgesehen. "China, Russland, sogar einige unserer Freunde – Pakistan, Indien, Iran, Nordkorea – sie haben es auf diese Art von Technologie abgesehen", erklärte Swecker.
Der Kongressabgeordnete Tim Burchett aus Tennessee forderte im März mehr Aufmerksamkeit für die Fälle. Er kritisierte die Geheimdienste scharf dafür, seine Aufklärungsbemühungen zu behindern: "Ich glaube nicht, dass wir unserer Regierung vertrauen sollten."
Systematische Angriffe auf US-Wissenschaftler?
Die Fälle am JPL sind Teil eines größeren Musters. Der pensionierte Air Force General William Neil McCasland verschwand am 27. Februar 2026 spurlos. Der 68-Jährige verließ sein Haus angeblich nur mit einer Handfeuerwaffe. McCasland soll über Atom- und UFO-bezogene Geheimnisse verfügt haben und genehmigte einst die Finanzierung für Rezas Raketenforschung.
Der Fusionsforscher Nuno Loureiro wurde am 15. Dezember 2025 vor seinem Haus in Brookline bei Boston erschossen. Der 47-Jährige leitete bahnbrechende Arbeiten zur Kernfusion – eine Technologie, die die Energiewirtschaft revolutionieren könnte.
Zwei Mitarbeiter des Los Alamos National Laboratory verschwanden 2025 unter nahezu identischen Umständen: Anthony Chavez und Melissa Casias verließen ihre Häuser zu Fuß und ließen Autos, Schlüssel, Geldbörsen und Handys zurück. Beide hatten Zugang zu nuklearen Forschungsgeheimnissen. "Das passiert seit dem Kalten Krieg", warnte Swecker. "Besonders als Nuklear- und Raketentechnologie erstmals in den Vordergrund rückten."
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