Epstein-Files: Neue Plattform macht Epstein-Dokumente öffentlich einsehbar
Epsteins digitale Akten: Öffentliche E-Mails und Fotos im Netz Bild: picture alliance/dpa/ZUMA Press Wire | Mehmet Eser
Erstellt von Mia Lada-Klein
18.02.2026 15.42
- Öffentliche Epstein-Akten in Gmail-ähnlicher Oberfläche zugänglich
- Schwärzungen der Epstein-Akten schützen persönliche Daten, enthalten aber Details
- Ziel: Transparenz und Aufklärung statt Sensationslust
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Ein neuartiges Online-Portal erlaubt einen Blick in das digitale Umfeld von Jeffrey Epstein. Nutzer können E-Mails, Fotos und Dokumente einsehen, die Einblicke in das Leben des verurteilten Sexualstraftäters gewähren. Die Präsentation wirkt teilweise verstörend, da intime Details sichtbar werden.
Aufbau und Ursprung der Plattform
Die Website jmail.world wurde von unabhängigen Entwicklern erstellt. Sie haben kein geheimes Konto gehackt, sondern nutzen laut "Bild" ausschließlich bereits freigegebene Unterlagen aus den offiziellen Ermittlungsakten, die von US-Behörden veröffentlicht wurden. Die Plattform ordnet diese Daten in einer durchsuchbaren Oberfläche, ähnlich einem bekannten E-Mail-Dienst, an, um die Nachvollziehbarkeit der Fälle zu erleichtern.
Schwärzungen und sensible Inhalte der Epstein-Files
Viele Dokumente sind teilweise stark geschwärzt, um persönliche Informationen zu schützen oder rechtlichen Vorgaben zu entsprechen. Experten weisen jedoch auf teils ungenaue oder fehlerhafte Schwärzungen hin: Manche Seiten sind nahezu unlesbar, während an anderer Stelle hochsensible Details erkennbar bleiben.
Kein Darknet, sondern Aufklärung
Trotz der dramatischen Optik handelt es sich nicht um ein gehacktes Postfach, sondern um eine öffentlich zugängliche Rekonstruktion der Akten. Ziel ist es, Einblicke in die Ermittlungen, Machtstrukturen und die Vernetzung Epsteins zu ermöglichen, nicht um Sensationslust, sondern um Transparenz und öffentliche Aufklärung.
Macht man sich strafbar, wenn man die Epstein-Akten liest?
Auf TikTok kursieren Behauptungen, dass das bloße Lesen der veröffentlichten Epstein-Dokumente illegal sei. Experten betonen jedoch: Da alle Inhalte aus offiziell freigegebenen Gerichts- und Regierungsakten stammen, ist das Betrachten der Dokumente legal. Nutzer müssen also keine rechtlichen Konsequenzen fürchten.
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