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Kannibalen-Mord im Gefängnis: Häftling tötet Zellengenossen und verspeist dessen Körperteile

In einem chilenischen Gefängnis gab es einen brutalen Mord. (Symbolfoto) Bild: Adobe Stock/alswart

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  • Häftling im Gefängnis La Serena, Chile, durch Mitgefangenen getötet
  • 21-Jähriger verspeist Ohr, Auge und Hand seines Zellengenossenen nach Mord
  • Beschuldigter will sich gegen Messerattacke verteidigt haben
  • Vater des Täters erhebt Vorwürfe gegen Gefängnisleitung

Ein Wärter im chilenischen Gefängnis La Serena hat Anfang Februar 2026 eine grausame Entdeckung gemacht. Bei einer Routinekontrolle fand er die verstümmelte Leiche eines 26-jährigen Häftlings in dessen Zelle vor. Er wurde offenbar auf brutale Weise von seinem Zellengenossen getötet.

Kannibalen-Mord in chilenischem Gefängnis: Häftling isst Ohr, Auge und Hand von Zellengenossen

Dem Opfer fehlten ein Auge, eine Hand sowie ein Ohr – Körperteile, die der Täter nach eigener Aussage verzehrt hatte. Zudem wies der Leichnam Bissspuren am Hals auf."Chef, ich habe ihn umgebracht", soll der 21-Jährige dem Wachmann mitgeteilt haben, wie unter anderem der "Daily Express" berichtet. Der Täter verbüßt demnacheine siebenjährige Haftstrafe wegen eines bewaffneten Raubüberfalls.

Hat sich der Täter gegen eine Messerattacke verteidigt?

Er schilderte den Tathergang als Akt der Selbstverteidigung. "Am Abend stürzte er sich mit einem Messer auf mich. Ich hatte auch eines, also stach ich zuerst zu, bevor er angreifen konnte", gab der Beschuldigte zu Protokoll. Nach dem tödlichen Stich in den Hals habe er beobachtet, wie sein Mithäftling zu krampfen begann. Als er feststellte, dass sein Opfer tot war, überkam ihn nach eigenen Angaben Panik. "Ich begann, Teile seines Körpers zu essen". Anschließend deckte er die Leiche zu und schlief neben ihr ein.

Vorwürfe gegen Gefängnisleitung nach Anklage wegen Mordes und Kannibalismus

Der Vater des Täters erhebt schwere Vorwürfe gegen die Gefängnisleitung. Sein Sohn leide an einer diagnostizierten neuropsychiatrischen Erkrankung, die im System dokumentiert sei. "Er brauchte Medikamente, er musste von einem Spezialisten behandelt werden." Besonders brisant: Beide Häftlinge sollten eigentlich in separate Anstalten verlegt werden – doch dazu kam es nicht. Nun wurde Anklage wegen Mordes und Kannibalismus erhoben.

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