Bahn: Nach Angriff in Bahn: Tatverdächtiger nicht polizeibekannt
Aktuelle Nachrichten zum Thema Bahnverkehr lesen Sie hier auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / ON-Photography
Erstellt von Sarah Knauth
05.02.2026 09.20
Der Mann, der einen Zugbegleiter bei einem Angriff in einem Regionalzug tödlich verletzt haben soll, ist nicht polizeibekannt. Es gebe keine "Vorfälle, polizeiliche Erkenntnisse oder Vorstrafen hier in Deutschland", sagte die Leitende Oberstaatsanwältin Iris Weingardt in Zweibrücken.
"Wir haben natürlich weitere Ermittlungen veranlasst, die dauern an." Zudem seien ergänzende rechtsmedizinische und kriminaltechnische Untersuchungen beauftragt worden. "Es wird Videomaterial gesichtet und ausgewertet, und es werden Zeugen vernommen", sagte sie.
Haftbefehl wegen Totschlags
Gegen den 26 Jahre alten Tatverdächtigen war am Dienstag Haftbefehl wegen versuchten Totschlags ergangen. Da der Zugbegleiter am Mittwochmorgen gestorben sei, habe man einen Antrag auf Änderung des Haftbefehls gestellt - auf Totschlag, sagte Weingardt.
Der Beschuldigte habe sich selbst bisher nicht zur Sache eingelassen. Er sei griechischer Staatsangehöriger und nach eigenen Angaben in Luxemburg wohnhaft.
Die Tat löst deutschlandweit Entsetzen aus. Der 36 Jahre alte Bahnmitarbeiter war bei einer Ticketkontrolle in einem Regionalexpress von dem Beschuldigten ohne gültiges Ticket mit Schlägen gegen den Kopf attackiert worden. Er verlor das Bewusstsein und starb später in einer Klinik an einer Hirnblutung.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Weitere aktuelle News im Ressort "Panorama":
- Kriminalität: Getöteter Zugbegleiter: Forderungen nach Bodycams mit Ton
- Bahn: Zugausfälle und Verspätungen zwischen Hannover und Berlin
- Unfall: Waghalsige Flussüberquerung – Radfahrer bricht durchs Eis
- Erdnahe Asteroiden heute: Zwischen 93 und 209 m groß! DIESER Gesteinsbrocken nähert sich der Erde