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Großfahndung endet tragisch: 34-Jährige tot – Polizist unter Mordverdacht

Teilgeständnis nach Festnahme: Ermittler finden Leiche von Vermisster Bild: AdobeStock/ studio v-zwoelf

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  • 34-jährige Frau seit Freitag vermisst, Großfahndung läuft
  • Polizist widerspricht sich, Kontakt über Dating-App bekannt
  • Teilgeständnis führt Polizei zu Leichenfund im Wald

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Ein seit Tagen rätselhafter Vermisstenfall in Österreich hat eine dramatische Wendung genommen. Nach dem Verschwinden einer 34-jährigen Frau steht ein Polizist unter dringendem Tatverdacht. Die Ermittlungen führten nun zu einem Leichenfund.

Großfahndung nach Verschwinden der 34-Jährigen

Die 34-jährige Johanna G. aus der Steiermark galt seit Freitagabend als vermisst. Zuletzt wurde sie im Raum Tillmitsch gesehen. Nachdem ihre Mutter keinen Kontakt mehr zu ihr herstellen konnte und die Wohnung der Frau verlassen vorgefunden wurde, meldete sie ihre Tochter als vermisst. Das Landeskriminalamt Steiermark leitete daraufhin eine groß angelegte Suchaktion ein.

Verdacht richtet sich gegen Polizeibeamten

Im Zuge der Ermittlungen geriet ein 30 Jahre alter Polizist aus der Südoststeiermark ins Visier der Behörden. Der Mann hatte laut "Bild" zunächst angegeben, die Vermisste nicht zu kennen. Weitere Nachforschungen ergaben jedoch, dass beide sich vor Monaten über eine Dating-App kennengelernt hatten. Schließlich räumte der Beamte ein, zuletzt Kontakt zu der Frau gehabt zu haben, bestritt aber zunächst jede Beteiligung an ihrem Verschwinden.

Teilgeständnis führt zu Leichenfund

Nach seiner Festnahme am Montag änderte der Verdächtige seine Aussage erneut. In einer weiteren Einvernahme legte er ein Teilgeständnis ab und führte die Ermittler zu einem abgelegenen Waldgebiet. Dort wurde die Leiche einer Frau gefunden. Ob es sich zweifelsfrei um Johanna G. handelt, wird derzeit forensisch untersucht.

Ermittlungen laufen auf Hochtouren

Nach Angaben der Polizei dauern die Vernehmungen des Beschuldigten an. Die Staatsanwaltschaft prüft die Hintergründe der Tat sowie die genaue Todesursache. Offizielle Details wollen die Behörden im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt geben. Bis dahin gilt die Unschuldsvermutung.

Opfer war beruflich im Fitnessbereich tätig

Johanna G. arbeitete als Fitnesstrainerin und war gelernte Friseurin. Sie lebte allein in der Südsteiermark. Ihr plötzliches Verschwinden hatte weit über die Region hinaus für Aufsehen gesorgt.

Die Ermittlungen zu dem Fall dauern an. Weitere Informationen werden erwartet.

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/sfx/news.de/dpa

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