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Polizei-News Miesbach, 22.07.2026: Verdacht politisch motivierter Kriminalität im Bereich Holzkirchen - Kripo durchsucht Objekte mehrerer Tatverdächtiger

Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Daniel Löb

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Für Holzkirchen hat die Polizei eine aktuelle Meldung veröffentlicht. In dieser heißt es:

MIESBACH. Anfang Juli 2026 wurde bekannt, dass ein Jugendlicher während des Schulbetriebs an einer Schule in Holzkirchen fremdenfeindlich beleidigt worden sein soll. Ermittlungen der Polizeiinspektion Holzkirchen ergaben Hinweise auf weitere politisch motivierte Straftaten. Die Kriminalpolizei Rosenheim übernahm die Ermittlungen unter Leitung der Staatsanwaltschaft München II. Am heutigen Mittwoch durchsuchten Ermittler mehrere Wohnungen von Tatverdächtigen in den Landkreisen München und Miesbach.

Am Donnerstag, den 2. Juli 2026, teilten Erziehungsberechtigte über eine Dienststelle des Polizeipräsidiums München mit, dass ihr jugendlicher Sohn an einer weiterführenden Schule in Holzkirchen von Mitschülern aufgrund seiner Hautfarbe beleidigt worden sein soll.

Die Polizeiinspektion Holzkirchen übernahm zunächst die Ermittlungen in dieser Sache. Im Rahmen der Untersuchungen ergaben sich Hinweise auf weitere Straftaten im Bereich der politisch motivierten Kriminalität -rechts-. Nachdem sich hierbei Verdachtsmomente gegen mehrere Schüler erhärteten, übernahm das Fachkommissariat Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II die weiteren Ermittlungen.

Auf Antrag der sachleitenden Staatsanwaltschaft München II erließ das Amtsgericht München mehrere Durchsuchungsbeschlüsse. Am heutigen Mittwoch (22. Juli 2026) vollzogen Einsatzkräfte der Polizeipräsidien München und Oberbayern Süd die gerichtlich erlassenen Beschlüsse in den Landkreisen München und Miesbach. Aus dem Polizeipräsidium Schwaben Nord stand zudem ein Diensthundeführer mit Diensthund zur Verfügung. Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen konnte bei sieben Tatverdächtigen im Alter von 15 und 17 Jahren umfangreiche Beweismittel, darunter elektronische Geräte, Mobiltelefone und Speichermedien sichergestellt werden. Diese müssen nun aufwendig von IT-Forensikern ausgelesen und ausgewertet werden.

Die Ermittlungen durch die Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim werden nun insbesondere wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen sowie weiterer Verstöße fortgesetzt.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums Süd. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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