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Polizei-News Bielefeld, 15.07.26: Schockanruf-Welle - Falsche Polizisten rufen an

Die Polizei infomiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Dominik Totaro

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HC/ Bielefeld- Stadtgebiet-Betrüger versuchten mit zahlreichen Schockanrufen am Dienstag, 14.07.2026, Bielefelder um ihr Geld und andere Wertsachen zu bringen.

Ein falscher Polizist rief gegen 13:30 Uhr eine 83-jährige Bielefelderin an und behauptete, dass ihr Sohn bei einem Unfall ein Mädchen totgefahren habe. Nun sei die Zahlung einer Kaution erforderlich. Die Bielefelderin erkannte den Betrug, beendete das Telefonat und informierte die Polizei.

Zahlreiche Bielefelder erhielten im Laufe des Dienstags identische Anrufe. In einem Fall war es Ihnen gelungen, eine Bielefelderin derart emotional in Panik zu versetzen, dass sie begann, Wertsachen zusammen zu suchen. Als unvermittelt das Gespräch abbrach, rief sie selbständig die Polizei an und erfuhr so, dass sie Opfer von Betrügern geworden war. Zur Übergabe war es nicht gekommen.

Bielefelder berichteten der Polizei ebenfalls von Tätern, die angaben, dass sich in der Nachbarschaft ein Raubüberfall ereignet habe. Um die Vermögenswerte zu sichern, sollten die Opfer ihre Wertsachen an einem benannten Ort hinterlegen. Polizisten würden diese zur sicheren Verwahrung abholen.

Denken Sie daran, Betrüger sind erfinderisch und versuchen mit den verschiedensten Maschen (als Falsche Polizisten, Staatsanwälte, Bankmitarbeiter oder Ärzte) an Ihr Geld zu gelangen.Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und versuchen Sie, einen kühlen Kopf zu bewahren. Legen Sie auf und rufen Sie ihre Angehörigen unter der Ihnen bekannten Nummer oder die Notrufnummer 110 der Polizei an.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Bielefeld vom 15.07.2026 gegen 12:05 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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