Polizei-News Hemer, 07.07.26: Einbrecher und angebliche Hacker
Die Polizei informiert über eine Vermisstenmeldung (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Daniel Vogl
Erstellt von Team Datenjournalismus
07.07.2026 12.51
Unbekannte sind am Montagmorgen in eine Praxis Am Königsberg eingebrochen. Um 7.28 Uhr wurde ein Alarm ausgelöst. Minuten später waren die Täter mit Bargeld verschwunden. Die Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 9099-0. (cris)IserlohnEin 85-jähriger Iserlohner ist auf einen Betrug hereingefallen. Er wollte an seinem Computer Geld per Onlinebanking überweisen, als sein Bildschirm einfror und eine Alarmmeldung erschien: Um das Problem zu lösen, sollte er eine Telefonnummer anrufen. Der Senior meldete sich bei der angegebenen Rufnummer. Der vermeintliche Servicemitarbeiter ließ sich von dem Senior freischalten, so dass er Zugriff auf den Computer des Iserlohners bekam. Der Senior musste sich in seinem Bankkonto anmelden, während ihm der Fremde zuschauen konnte. Zweimal verlangte der Täter eine TAN. Auch die lieferte der Senior, bevor er misstrauisch wurde, das Telefonat beendet und den Rechner ausschaltete. Er ließ umgehend sein Bankkonto sperren und erstattete Anzeige bei der Polizei wegen Betrugsverdachts.Woran es in diesem Fall lag, muss nun die Polizei klären. Die warnt dringend davor, einem Fremden Zugriff auf den Computer zu gewähren oder irgendwelche privaten oder sensiblen Daten am Telefon zu nennen. Manchmal lassen sich unerfahrene Computer-Nutzer bereits von einer Browser-Meldung irritieren. Die Täter nutzen dabei dieselbe Funktion, mit der seriöse Webseiten-Betreiber "Pushmeldungen" auf den Bildschirm ihrer Kunden bringen. Die Warnmeldungen sollen die Leser in Panik versetzen, ohne dass es überhaupt einen Grund gibt. Erst wenn die Opfer die angegebene Rufnummer wählen und ihren Computer per Fernzugriff freigeben, wird es gefährlich. Internet-Nutzer können die "Benachrichtigen"-Funktion in den Einstellungen ihres Browsers generell abstellen, um vor solchen Schein-Angriffen sicher zu sein. Ansonsten sollten Computer-Nutzer generell alle Programme und insbesondere die Antiviren-Software auf aktuellem Stand halten. Besteht der Verdacht auf einen Hacker-Angriff oder Virenbefall auf dem Computer, so sollten Betroffene entweder einen kundigen Freund oder einen örtlichen Fachmann beauftragen.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Kreispolizeibehörde Märkischer vom 07.07.2026 gegen 12:14 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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