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Polizeifahndung Köln, 02.07.26: K Ermittlungen zu Cold Case wieder aufgenommen - Fahndungsplakate nach Mord vor 30 Jahren

Mord für das Presseportal Bild: Adobe Stock / Animaflora Picsstock

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Staatsanwaltschaft und Polizei Köln geben bekannt:

30 Jahre nach dem ungeklärten Mord an Muhittin Güney rollt die EG Cold Cases den Fall neu auf und sucht mit Fahndungsplakaten nach Zeugen, die Hinweise zur Tat geben können.

Die neue Leiterin der EG Cold Cases, Kriminalhauptkommissarin Melanie Düppen, hat mit ihrem Team das damalige Spurenbild erneut ausgewertet und neue Ermittlungsansätze gewonnen. Durch die Veröffentlichung der Fahndungsplakate erhoffen sich die Ermittler nun darüberhinausgehende Hinweise aus der Bevölkerung.

Was damals geschah:

Spaziergänger entdeckten am frühen Morgen des 29. Mai 1996 die Leiche des 31-Jährigen in einem Waldweg an der Straße "Alter Deutzer Postweg" in Köln-Ostheim.

Eine Obduktion ergab, dass der 31-Jährige zuvor mit mehreren Messerstichen in den Oberkörper getötet worden war. Den Ermittlungen zufolge übergossen der oder die Täter die Leiche mit Benzin und setzten sie in Brand. In der Nähe fanden Polizisten den dunkelgrauen Mercedes des Mannes. Der Kölner war damals Betreiber des Kiosks "MUFTI's TREFF" in Rösrath und des Sonnenstudios "Miami Sun" in Köln-Vingst. Er soll auch Kontakte ins Kölner Umland gepflegt haben.

Bis heute sind die Hintergründe der Tat unklar. Der oder die Täter konnten bislang nicht identifiziert werden.

Das Team bittet um Hinweise und fragt:

  • Wer hat in der Nacht zum 29. Mai 1996 verdächtige Beobachtungen im Bereich des "Alter Deutzer Postweg" gemacht?
  • Wer hat Informationen, die der Polizei bislang nicht vorliegen, aber die Aufklärung von Bedeutung sein könnten?

Die Staatsanwaltschaft hat für Hinweise, die zur Ermittlung und Ergreifung des Täters oder der Täter führen, eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro ausgelobt. Das Fahndungsplakat ist unter dem folgenden Link abrufbar: https://polizei.nrw/fahndung/208103

Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Köln vom 02.07.2026 gegen 10:00 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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