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Polizeimeldung Regensburg, 23.06.2026: 60-Jähriger aus Hemau wird Opfer von Anlagebetrug

Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Peter Kneffel

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Für Hemau hat die Polizei eine aktuelle Meldung herausgegeben. In dieser heißt es:

LKR. REGENSBURG. Ein 60-jähriger Deutscher aus Hemau investierte in den vergangenen Monaten mehrere tausend Euro in eine vermeintliche Geldanlage auf einer sogenannten „Trading-Plattform“. Letztlich erlitt er einen Vermögensschaden im unteren fünfstelligen Eurobereich. Die Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg geführt.

Der 60-Jährige wurde über einen Link auf einer Videoplattform auf die Möglichkeit einer Geldanlage aufmerksam. Nach dem Anklicken des Links registrierte er sich auf einer vermeintlichen Trading-Plattform und tätigte zunächst mehrere kleinere Investitionen. Nachdem ihm auf der Plattform wiederholt Gewinne angezeigt wurden, entschloss sich der Mann, höhere Beträge zu investieren. Während des gesamten Zeitraums stand er in telefonischem Kontakt mit einer angeblichen Vermittlerin, die ihn bei den Anlagegeschäften unterstützte und zu weiteren Einzahlungen veranlasste. Im weiteren Verlauf wurden die Zweifel des 60-Jährigen an der Seriosität der Geldanlage größer. Schließlich erkannte er, dass er Opfer eines Betrugs geworden war. Insgesamt entstand ihm ein Vermögensschaden im unteren fünfstelligen Eurobereich. Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall führt die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg.

Die Masche des sogenannten Anlagebetrugs ist weiterhin weit verbreitet. Betrüger werben häufig im Internet oder über soziale Medien mit angeblich lukrativen Anlagemöglichkeiten und hohen Gewinnversprechen. Tatsächlich dienen die angezeigten Gewinne oftmals lediglich dazu, die Geschädigten zu weiteren Investitionen zu bewegen. Ein Verlust des eingesetzten Geldes wird häufig erst erkannt, wenn Auszahlungen verweigert werden oder der Kontakt zu den vermeintlichen Anlageberatern abbricht.

Im Zusammenhang mit dieser Betrugsform gibt die Polizei folgende Tipps:

  • Seien Sie stets misstrauisch bei verlockend wirkenden Angeboten, die "schnelles Geld" versprechen!

  • Die Betrugsangebote erscheinen oft in vermeintlich seriösen Werbeanzeigen auf sozialen Netzwerken und führen zu betrügerischen Webseiten.

  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Die "Anbieter" versuchen ihre Opfer durch intensiven Kontakt per Telefon oder Messenger-Dienste zu beeinflussen!

  • Informieren Sie sich über die Angebote, Anbieter und Plattformen, bevor Sie sich anmelden oder Geld überweisen!

  • Geben Sie keine sensiblen Daten preis - wie z. B. Zugangsdaten zum Online-Banking oder zum Depot!

  • Unter keinen Umständen sollten Sie einen Zugriff auf Ihren Computer oder Ihr Handy mittels Fernwartungssoftware ermöglichen!

  • Halten Sie Rücksprache mit Familienangehörigen, Verwandten oder Freunden, die unter Umständen schon Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt haben!

  • Beachten Sie: Wenn Sie Geld in Kryptowährungen wie z. B. Bitcoin tauschen und diese an fremde Wallets (digitale Geldbörsen) transferieren, ist eine Rückbuchung nicht möglich!

Veröffentlicht am 23.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums die Oberpfalz. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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