Lokales

Polizei-News Bonn, 23.06.26: Bonner Polizei warnt erneut vor Online-Anlagebetrug

Raub für das Presseportal Bild: Adobe Stock / Heiko Küverling

  • Artikel teilen:

Das Kriminalkommissariat 23 der Bonner Polizei verzeichnete aktuell mehrere Anzeigenerstattungen wegen Online-Anlagebetruges.

Die Betrugsmasche des sogenannten "Cybertrading-Frauds" oder "Trading-Scams" läuft dabei überwiegend wie folgt ab:

Die Betrüger kontaktieren potenzielle Anleger über soziale Medien oder sie werben mit Online-Anzeigen dafür, Geld in Kryptowährungen oder andere angeblich gewinnbringende Anlagemöglichkeiten zu investieren.

Nach erfolgter Registrierung auf einer professionell wirkenden Internetplattform nimmt ein Betrüger, der sich als "Anlageberater" ausgibt, Kontakt mit den Anlegern auf und überredet sie, eine erste Investition (oftmals zwischen 250 und 500 Euro) zu tätigen. Dabei werden von den Tätern hohe Gewinne vorgetäuscht. Häufig werden die Anleger dann mit weiteren Nachrichten dazu gedrängt, noch mehr Kapital zu investieren. Zu einer Auszahlung der angeblichen Gewinne kommt es nicht. Teilweise verlangen die Täter weitere Überweisungen für angebliche Steuern und Gebühren oder sie sind nicht mehr erreichbar.

So erging es auch einem Mann aus Bonn. Er war über eine Werbung im Internet auf die Website einer angeblichen Trading Plattform aufmerksam geworden und investierte dort in Kryprowährung. Als die Internetseite plötzlich nicht mehr erreichbar war, wurde er misstrauisch und erstattete Anzeige.

Die Ermittler des Kriminalkommissariats 23 nehmen die aufgetretenen Fälle zum Anlass, nochmals vor dieser Betrugsmasche zu warnen.Umfangreiche Hinweise zum Schutz vor Anlagebetrug finden Sieauf der Internetseite des Landeskriminalamtes NRW unter https://lka.polizei.nrw/artikel/anlagebetrug-ein-andauerndes-phaenomen-mit-hohen-schadenssummen

sowie

auf der Internetseite der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/cybertrading-betrug/

Dabei wird unter anderem auf folgendes hingewiesen:

  • Seien Sie misstrauisch, wenn hohe Gewinne mit wenig Einsatz versprochen werden.

  • Hinterfragen Sie unaufgefordertes Anschreiben/Anrufen über Messenger-/Social- sich anmelden oder Geld überweisen. Nutzen Sie dafür z. B. die Unternehmensdatenbank der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht)

  • Gewähren Sie niemandem mittels Fernwartungssoftware Zugriff auf Ihren Computer.

  • Geben Sie keine sensiblen Daten preis und überweisen Sie kein Geld auf unbekannte Konten.

  • Befürchten Sie Opfer geworden zu sein? Erstatten Sie Anzeige bei der örtlichen Polizei.

(Hey! Du interessierst Dich für mehr Nachrichten aus Deiner Region? Dann abonnier unseren regelmäßigen NRW-Newsletter! Zur Anmeldung)



+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Bonn vom 23.06.2026 gegen 13:46 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Weitere aktuelle Meldungen aus der Region Bonn:

/news.de

Themen

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.