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Polizei-News Essen, 23.06.26: Bundespolizei nimmt Tatverdächtigen nach Sachbeschädigung vorläufig fest

Die Polizei infomiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Dominik Totaro

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In der Nacht des 22. Juni zerstört ein Mann mehrere Scheiben in einer S-Bahn. Es entstand hoher Sachschaden. Die Bundespolizei nahm den Tatverdächtigen vorläufig fest und regte ein beschleunigtes Verfahren gegen den bereits der Polizei bekannten Mann an.

Gegen 23:40 Uhr erhielt die Bundespolizei in Essen die Meldung über eine betriebsfremde Person in einer abgestellten S-Bahn.Als die Beamten den Bereich nahe des Essener Hauptbahnhofs erreichten, trafen sie auf einen verbal aggressiven und lautstark brüllenden deutschen Staatsbürger. Er konnte der Aufforderung, sich auszuweisen, nicht nachkommen, gab den Polizisten gegenüber aber seine Daten mündlich an. Eine Überprüfung in den polizeilichen Systemen bestätigte diese Angaben, da der 54-Jährige mit Lichtbild in den Systemen verzeichnet war. Zudem wurde ein Beförderungsausschluss für sämtliche Nah- und Fernverkehrszüge in NRW festgestellt.Bei einer Nachschau im Zug stellten die Beamten insgesamt zwei beschädigte Scheiben, mehrere aus der Halterung gerissene Nothämmer und die zerstörte Notbetätigung einer Tür fest.Nach erfolgter Belehrung gab der Beschuldigte die Tat zu. Aufgrund der Höhe des entstandenen Sachschadens (ca. 15.000 Euro) und der Tatsache, dass der Beschuldigte wohnungslos ist, nahmen die Beamten ihn vorläufig fest und führten ihn zur Dienststelle. Dort bestätigte ein Fingerabdruckscan die Identität zweifelsfrei.Der Zug musste aufgrund der defekten Scheiben aus dem Verkehr gezogen werden. Dadurch entstehen weitere, noch nicht abschätzbare Kosten.

Die Uniformierten führten den Deutschen dem Polizeigewahrsam zu.

Am 23. Juni erfolgen die Prüfung eines beschleunigten Verfahrens und die damit zusammenhängende Vorführung vor dem zuständigen Richter.

Die Bundespolizei sicherte das Videomaterial aus dem Zug und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung, Missbrauchs von Nothilfemitteln und Hausfriedensbruchs ein.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeidirektion Sankt vom 23.06.2026 gegen 08:53 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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