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Polizei-News Frankfurt, 17.06.26: Falsche Bank- und Polizeimitarbeiter räumen in Frankfurt-Eschersheim Konto leer, Polizei warnt vor Betrugsmethode

Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Marijan Murat

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Am Montagnachmittag (15. Juni 2026) gab sich ein Betrüger unter Angaben falscher Tatsachen als Polizeibeamter aus und erlangten so Zugriff auf das Konto eines 84- jährigen Mannes. Die Polizei warnt vor dieser neuen Methode!

Gegen 14:20 Uhr rief eine männliche Person auf dem Festnetz eines in Eschersheim wohnhaften Seniors an. Der Mann gab sich als Polizeibeamter aus.

Er gaukelte dem 84- Jährigen vor, dass eine Tätergruppierung aktuell Daten ausspähen würde und sein Geld auf einem "sicheren Polizeikonto" besser geschützt sei. Hierfür leitete der falsche Polizist das Gespräch an einen falschen Bankmitarbeiter weiter. Dieser wies den Senior über Telefon an, ein Programm auf dessen Computer herunterzuladen, mit welchem er per Fernzugriff die Transaktion für ihn übernehmen würde. Der 84- Jährige kam den Anweisungen nach und verschaffte den Betrügern somit Zugriff auf sein Konto. Diese tätigten mehrere Echtzeitüberweisungen auf ein fremdes Konto.

Es kam zu einem hohen Sachschaden im mittleren fünfstelligen Bereich.

HINWEIS:

  • Nehmen Sie keine Anrufe unbekannter / unterdrückter Rufnummern an.

  • Sprechen Sie am Telefon niemals über Ihre finanziellen Verhältnisse.

  • Beenden Sie im Zweifel sofort selbstständig das Telefonat und rufen die 110 an, wenn Sie nicht sicher sind, wer Sie anruft oder wenn der Anrufer Sie unter Druck setzt. Vertrauen Sie nicht darauf, dass Ihre Gesprächspartner auflegen.

  • Die Polizei fragt nicht nach ihren Wertsachen und stellt auch keinen Schmuck oder Geld "zu ihrem Schutz vor Einbrechern" sicher

  • Geben Sie niemals ihre persönlichen Bankinformationen preis und gewähren Sie niemandem Zugriff auf ihre Technik

  • Wenn Sie einen Trickbetrug bemerken, unabhängig davon, ob es den Tätern gelungen ist, Wertgegenstände zu entwenden oder nicht, kontaktieren Sie die Polizei und erstatten Sie eine Anzeige.

  • Sensibilisieren Sie Ihre Familienmitglieder und Bekannte bezüglich dieser neuen Betrugsform.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Frankfurt vom 17.06.2026 gegen 13:41 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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