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Polizei-News Limburg, 15.05.26: IDAHOBIT - Polizei Westhessen gegen Queerfeindlichkeit

Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Andreas Arnold

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Am 17. Mai begehen weltweit Organisationen, Städte oder Behörden den Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (#IDAHOBIT2026). Diesen Tag nimmt das das Polizeipräsidium Westhessen zum Anlass, daran zu erinnern, dass Diskriminierung aufgrund sexueller oder geschlechtlicher Identität in unserer Gesellschaft keinen Platz hat. In einer demokratischen Gesellschaft muss jeder Mensch frei und sicher leben können - unabhängig von seiner sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität.

Die Polizei schützt alle Menschen, unabhängig wen sie lieben oder wie sie leben. Eine konsequente Strafverfolgung hat eine hohe Bedeutung, denn Hass, Hetze und Gewalt dürfen niemals zur Normalität werden. Das Polizeipräsidium Westhessen ermutigt Betroffene ausdrücklich, Vorfälle zur Anzeige zu bringen. Um ein niedrigschwelliges Angebot zu machen, setzt das Präsidium auf ein erfahrenes Team aus spezialisierten LSBT*IQ-Ansprechpersonen.

Bereits seit 2010 gibt es in Hessen nebenamtliche LSBTIQ-Ansprechpersonen bei der Hessischen Polizei. Sie leisten Aufklärungsarbeit, unterstützen Opfer von Hasskriminalität und bauen Brücken zu lokalen queeren Netzwerken. Für den Bereich des Polizeipräsidiums Westhessen (Landkreise Hochtaunus, Limburg-Weilburg, Main-Taunus, Rheingau-Taunus und die Landeshauptstadt Wiesbaden) haben aktuell Polizeioberkommissarin Victoria Willich, Wachpolizist Alexandro Klimpel und Polizeihauptkommissar Florian Meerheim das Nebenamt der Ansprechpersonen für lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche sowie queere Menschen (kurz LSBTIQ) übernommen.

"Viele Betroffene haben noch immer Hemmungen, sich an uns als Polizei zu wenden. Das wollen wir ändern. Wir sind für die gesamte Gesellschaft da. Ein respektvolles Miteinander muss für alle Lebensrealität sein - egal ob queer oder hetero", sagt Polizeihauptkommissar Florian Meerheim, der das Amt seit 2010 ausübt. "Wir sind mit Infoständen auf allen CSD-Veranstaltungen in unserem Präsidium vertreten. Gemeinsam mit der Stadt Wiesbaden und einer NGO setzen wir jetzt auch einen neuen Impuls und werden eine gemeinsame Sprechstunde durchführen. Queerfeindlichkeit hat bei uns das ganze Jahr über keinen Platz, nicht nur am IDAHOBIT."

Hinweise:

Anlässlich des IDAHOBIT wird am 15.05.2026 um 9 Uhr am Rathaus der Kreisstadt Hofheim am Taunus eine Regenbogenflagge durch die Stadt und den Verein Colorful e. V. gehisst. Um 11 Uhr wird ebenfalls vor dem Rathaus in Schwalbach am Taunus die Regenbogenflagge gehisst. Die Ansprechpersonen werden daran teilnehmen.

Im Rahmen des "Queeren Sommers" findet am 20. Mai 2026 eine offene Sprechstunde der LSBT*IQ-Koordinierungsstelle der Stadt, des Vereins VelsPol Hessen e. V. und der queeren Ansprechpersonen des Polizeipräsidiums Westhessen für die queere Community im Rathaus Wiesbaden (Raum 018, 16-19 Uhr) statt. Hier können Fragen zu Sicherheit, Anzeigenerstattung oder lokalen Hilfsangeboten ohne vorherige Terminvereinbarung besprochen werden.

Die nebenamtlichen LSBT*IQ-Ansprechpersonen des Polizeipräsidiums Westhessen sind innerhalb der üblichen Bürozeiten unter der zentralen Rufnummer (0611) 345-1516 oder per E-Mail an rainbow.ppwh@polizei.hessen.de erreichbar.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des PD Limburg-Weilburg vom 15.05.2026 gegen 15:29 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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