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Polizei-News Varel/Bockhorn/Zetel, 15.05.26: Warnung vor Schockanrufen und falschen Polizeibeamten

Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Christian Charisius

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Seit dem Nachmittag des 13.05.2026 bis in die Abendstunden des 14.05.2026 wurden der Polizei in Varel rund 80 Fälle von versuchtem Betrug sowie teilweise Amtsanmaßungen gemeldet.

Betroffen waren überwiegend ältere Menschen in Varel, Bockhorn und Zetel. Die Angerufenen erhielten Telefonate von Personen, die sich als Polizeibeamte ausgaben. In den Gesprächen wurde behauptet, dass es in der Nachbarschaft zu Einbrüchen gekommen sei und nun Wertgegenstände oder Bargeld zum Schutz durch die Polizei abgeholt werden müssten.

Die Täter versuchten auf diese Weise, an Bargeld und Wertgegenstände der Geschädigten zu gelangen. In allen bislang bekannten Fällen erkannten die Angerufenen die Betrugsmasche rechtzeitig, sodass kein Schaden entstand. Die Betroffenen informierten anschließend die echte Polizei.

Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass echte Polizeibeamte niemals Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände zur angeblichen Sicherung abholen oder verwahren.

Zudem manipulieren Täter häufig die angezeigten Telefonnummern, sodass auf dem Display scheinbar echte Polizeirufnummern erscheinen. Auch dies dient ausschließlich dazu, Vertrauen zu erschleichen.

Aktuell werden ebenfalls wieder sogenannte Schockanrufe bekannt. Dabei behaupten die Täter, ein naher Angehöriger habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht und müsse nun gegen Zahlung einer hohen Kaution freigelassen werden. Auch hierbei handelt es sich um eine bekannte Betrugsmasche.

Präventionshinweise der Polizei:

  • Seien Sie bei solchen Anrufen grundsätzlich misstrauisch.
  • Beenden Sie verdächtige Gespräche sofort.
  • Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertsachen an unbekannte Personen.
  • Die Polizei fordert niemals telefonisch Geld oder Wertgegenstände.
  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
  • Rufen Sie Angehörige oder die Polizei selbstständig unter den bekannten Telefonnummern zurück.
  • Sprechen Sie insbesondere mit älteren Angehörigen über diese Betrugsformen.

Die Polizei bittet darum, verdächtige Anrufe umgehend zu melden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland vom 15.05.2026 gegen 10:52 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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