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Polizei-News MK / Meinerzhagen, 11.05.26: Warnung vor Sextortion

Rauschgift für das Presseportal Bild: Adobe Stock / lassedesignen

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Fast täglich kommt es im Kreis zu sog. "Sextortion", also der sexuellen Erpressung über das Internet, bei der Täter intime Fotos ihrer Opfer nutzen, um Geld oder andere Handlungen zu fordern.Ein Meinerzhagener ging der Masche am Wochenende auf den Leim. Auch er verschickte intime Fotos an seine Peiniger, die ihn anschließend damit erpressten. Auch nachdem er der Forderung nachgegangen war, hörten sie nicht auf, sondern verlangten weiteres Geld. Er wandte sich daher an die Polizei, die nun wegen Erpressung ermittelt.Die Polizei rät:

  • Seien Sie skeptisch bei Unbekannten: Nehmen Sie keine Freundschaftsanfragen von Personen an, die Sie nicht persönlich kennen.

  • Vorsicht bei Videochats: Lassen Sie sich niemals zu sexuellen Handlungen oder zum Entkleiden vor der Kamera überreden, auch wenn der Online-Flirt vertrauenswürdig erscheint.

  • Datensparsamkeit: Geben Sie keine persönlichen Informationen wie volle Namen, Adressen oder Arbeitgeber in Chats preis.

  • Kamera abdecken: Schützen Sie Ihre Privatsphäre durch Abdecken der Webcam, wenn Sie diese nicht aktiv nutzen.Wenn Sie bereits erpresst werden:

  • Zahlen Sie auf keinen Fall: Überweisungen stoppen die Erpressung nicht. Im Gegenteil: Die Täter fordern oft noch mehr Geld.

  • Kontakt sofort abbrechen: Blockieren Sie den Kontakt auf allen Kanälen, ohne auf die Drohungen einzugehen.

  • Beweise sichern: Erstellen Sie Screenshots von den Nachrichten, dem Profil des Täters und den Kontodaten für die Geldüberweisung.

  • Hilfe suchen und Anzeige erstatten: Wenden Sie sich an die nächste Polizeidienststelle um Anzeige zu erstatten.

  • Plattformbetreiber informieren: Melden Sie das entsprechende Benutzerkonto bei den sozialen Netzwerken oder Messengern, damit es gesperrt werden kann.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Kreispolizeibehörde Märkischer vom 11.05.2026 gegen 11:32 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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