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Polizeieinsatz Dessau-Roßlau, 08.05.2026: Ladendieb gestellt und weitere Fälle

Die Polizei Sachsen-Anhalt informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa-Zentralbild / Thomas Schulz

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Für den Landkreis Dessau-Roßlau hat die Polizei mehrere aktuelle Meldungen herausgegeben. In diesen heißt es:

Ladendieb gestellt

Am Abend des 6. Mai 2026 betrat eine männliche Person gegen 21:00 Uhr die Verkaufsräume eines Einkaufsmarktes in der Wolfgangstraße. Er nahm dort Batterien aus einem Regal und versuchte im Anschluss das Geschäft zu verlassen, ohne die Ware zu bezahlen. Ein Sicherheitsmitarbeiter konnte den Vorfall beobachten und sprach den 56-jährigen deutschen Tatverdächtigen an. Als dieser weiterhin die Örtlichkeit verlassen wollte, wurde durch den Mitarbeiter sowie mehrere Zeugen die Flucht verhindert und die Person bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Das mutmaßliche Diebesgut konnte bei dem Tatverdächtigen sichergestellt werden. Ein Ermittlungsverfahren gegen den Mann wurde eingeleitet.

Räder entwendet

Am Morgen des 07. Mai 2026 teilte der Filialleiter eines Autohauses in der Zunftstraße der Polizei in Dessau-Roßlau den Diebstahl von zwei Komplettsätzen Autorädern mit. Durch die eingesetzten Polizeibeamten wurde vor Ort bekannt, dass sich unbekannte Täter zwischen dem 06. Mai 2026, 17:15 Uhr und dem 07. Mai 2026, 07:30 Uhr auf das Gelände des Autohauses begaben. Dort stapelten sie Pflastersteine übereinander und nutzten diese, um zwei abgeparkte PKW aufzubocken. In der weiteren Folge demontierten sie von den Fahrzeugen jeweils die vier Kompletträder und entwendeten diese. Durch den Diebstahl entstand Sachschaden in Höhe von etwa 6.500 Euro.

Paket entwendet

Den Diebstahl von einem Paket während seiner Auslieferung zeigte ein 21-jähriger Paketzusteller bei der Polizei in Dessau-Roßlau an. Nach seinen Angaben beabsichtigte er am 07. Mai 2026 gegen 13:00 Uhr in der Wörlitzer Straße zwei Pakete bei verschiedenen Adressaten abzugeben. Währen der Zustellung des ersten Pakets lagerte er das zweite Paket im offenstehenden Hausflur ab. Nach der Zustellung musste er feststellen, dass unbekannte Täter den kurzen Moment genutzt und das zweite Paket entwendet hatten. Da momentan nicht bekannt ist, was sich in dem entwendeten Paket befand, ist eine Angabe zur Schadenshöhe zunächst nicht möglich.

Warenbetrug

Strafanzeige wegen Betrug erstattete eine 34-jährige Geschädigte schriftlich im Polizeirevier Dessau-Roßlau. Sie gab an, dass sie am 06. Mai 2026 über eine Verkaufsplattform im Internet ein Mobiltelefon erwerben wollte. Den Kaufpreis in Höhe von 210 Euro überwies die Geschädigte per Echtzeitüberweisung an den vermeintlichen Verkäufer. Im Anschluss brach der Kontakt ab. Auch die versprochene Sendungsnummer zur Paketverfolgung kam nicht bei ihr an. Bei weiteren Recherchen der Geschädigten stieß diese auf diverse Warnungen und Erfahrungsberichte anderer Nutzer, die ebenfalls bei diesem Verkäufer bezahlt, aber nie Ware erhalten haben. Aus diesem Grund geht sie davon aus, dass es sich auch hier um einen Betrug handelt.

Eingangstür beschädigt

Die Beschädigung der Eingangstür eines Mehrfamilienhauses in der Lessingstraße teilte eine 23-jährige Bewohnerin im Polizeirevier Dessau-Roßlau mit. Vermutlich beschädigten unbekannte Täter die Eingangstür bei dem Versuch, in das Haus zu gelangen. Die Tat ereignete sich am 06. Mai 2026 zwischen 05:00 Uhr und 15:00 Uhr. Der Schaden wurde auf etwa 200 Euro geschätzt und die Eigentümerin des Hauses über den Sachverhalt informiert.

Anlagebetrug

Einen Betrug zu ihrem Nachteil zeigte eine 19-jährige Geschädigte im Polizeirevier Dessau-Roßlau an. Sie war am 30. April 2026 im Internet auf einen Hinweis aufmerksam geworden, der versprach, durch das Bewerten von Videos mit „Gefällt mir“ Geld zu verdienen. Die Geschädigte nahm über die angegebene Telefonnummer Kontakt zu einer unbekannten Person auf. Diese gab im Gespräch an, dass es bei einem Messengerdienst eine Chatgruppe gäbe, bei der regelmäßige Aufträge zur Überweisung von Geldbeträge auf unterschiedliche Konten erteilt werden. Den Teilnehmern wird dabei zugesichert, dass sie ihr eingezahltes Geld zuzüglich Zinsen im Anschluss zurückbekommen. Aufgrund dieses vermeintlichen Erfolges ließ sich die Geschädigte der Gruppe hinzufügen und überwies am 05. Mai 2026 zunächst 135 Euro und am nächsten Tag noch einmal 380 Euro. Am 07. Mai 2026 erhielt die Geschädigte den Auftrag, weitere 1.200 Euro auf ein angegebenes Konto zu überweisen. Daraufhin forderte sie die Rückbuchung ihrer Einzahlungen. Die unbekannten Täter teilten der Geschädigten daraufhin mit, dass zunächst die geforderte Summe gezahlt werden muss, bevor eine Auszahlung inclusive Zinsen erfolgt. Zu diesem Zeitpunkt erkannte die Geschädigte den Betrug. Sie kam dieser Zahlungsaufforderung nicht mehr nach, sondern informierte ihre Bank, die nun versucht, die bereits überwiesenen Geldbeträge zurückzubuchen.

Fahren trotz Fahrverbot

Am 07. Mai 2026 gegen 11:00 Uhr befuhr ein 64-jähriger Fahrer eines PKW BMW die Herrmann-Köhl-Straße in Richtung Mannheimer Straße. Auf Höhe Junkersstraße bremste er an der Lichtzeichenanlage ab, da diese auf gelb schaltete. Ein dahinterfahrender 53-Jähriger mit einem LKW Daimler (bis 3,5 t) kam nicht mehr rechtzeitig zum Stehen und es kam zur Kollision. Beide Fahrzeuge wiesen nach dem Unfall Beschädigungen in einer Gesamthöhe von etwa 4.500 Euro auf. Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten fest, dass der Führerschein des BMW-Fahrers seit 2025 zur Fahndung ausgeschrieben und ein wirksames Fahrverbot verhängt wurde. Weiterhin besteht für den PKW seit 05. Mai 2026 kein Versicherungsschutz in Form einer Haftpflichtversicherung. Den Fahrer des BMW erwarten nun entsprechenden Strafverfahren wegen dem Fahren trotz Fahrverbot und dem Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Hoher Sachschaden

Am 07. Mai 2026 gegen 13:30 Uhr hatte eine 67-jährige Fahrerin eines PKW Daimler-Benz die Absicht, von einem Grundstück nach links in die Karlstraße einzubiegen. Dabei kollidierte sie mit einem PKW Skoda eines 63-jährigen Fahrzeugführers. Dieser befuhr die Karlstraße in Richtung Marienstraße. Der entstandene Sachschaden wurde auf 10.000 Euro geschätzt.

Aufgefahren

Ein 37-jähriger Fahrer eines PKW Daimler-Benz befuhr am 07. Mai 2026 gegen 14:10 Uhr die Mannheimer Straße in Richtung Junkersstraße. Als er sein Fahrzeug abbremste, fuhr der 55-jährige Fahrer eines PKW Ford auf. Es entstand Sachschaden von circa 5.500 Euro.

Gegen 15:30 Uhr wollte der 36-jährige Fahrer eines PKW Daimler-Benz von der Magdeburger Straße nach links in die Roßlauer Straße einbiegen. Ein 26-jähriger Fahrer eines PKW Ford fuhr auf das verkehrsbedingt stehende Fahrzeug auf. In der weiteren Folge kollidierte ein PKW Seat eines 42-jährigen Fahrzeugführers mit dem PKW Ford. Insgesamt wurde entstandene Sachschaden auf 21.000 Euro geschätzt.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeirevier Dessau-Roßlau. Teilweise werden Reports erst nach einem Tag nachgemeldet; es kann daher vorkommen, dass Meldungen mit einer Verzögerung von bis 24 Stunden veröffentlicht werden. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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