Polizei-News Regensburg, 05.05.2026: Callcenterbetrug in Regensburg – Kriminalpolizei sucht Zeugen
Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Angelika Warmuth
Erstellt von Team Datenjournalismus
05.05.2026 13.37
Für Regensburg hat die Polizei eine aktuelle Meldung herausgegeben. In dieser heißt es:
Am 29.04.2026, gegen 17:00 Uhr, kam es in Regensburg zu einem Betrugsdelikt zum Nachteil eines über 80-jährigen Mannes. Die Kriminalpolizei Regensburg ermittelt und sucht Zeugen.
Der Senior wurde telefonisch von einer bislang unbekannten Frau kontaktiert, die sich als Polizeibeamtin ausgab. Unter dem Vorwand, seine Tochter habe einen Unfall verursacht und müsse eine Kaution bezahlen, um eine Haft zu vermeiden, gelang es der Betrügerin, den Mann zu täuschen. Da der Geschädigte kein Bargeld zur Verfügung hatte, nannte er stattdessen andere Wertgegenstände. Gegen 18.00 Uhr erschien eine unbekannte Frau vor Ort und der Senior übergab der Frau in der Ludwig-Erhard-Straße Münzen im Wert von mehreren tausend Euro.
Die Abholerin kann wie folgt beschrieben werden:
20 bis 35 Jahre alt
ca. 170 cm groß
schwarze schulterlange Haare
Bekleidung: ausgewaschene Jeans
Brille mit schwarzem Rahmen
Die Kriminalpolizei Regensburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Hinweise zu der Abholerin oder dem Vorfall geben können, sich unter der Telefonnummer 0941/506-2888 zu melden.
Die Polizei warnt vor dieser Art von Betrug, bei dem Kriminelle sich als Polizeibeamte oder Staatsanwälte ausgeben, um ältere Menschen um ihr Geld zu bringen:
Legen Sie auf. Wählen Sie selbst die Notrufnummer 110 und fragen bei der Polizei nach einem entsprechenden Einsatz bzw. ob tatsächlich Verwandte in Not sind.
Die Polizei weist Sie niemals an, Geld oder Schmuck zu Hause zur Abholung bereit zu legen oder an Abholer zu übergeben.
Weder Polizei noch Justiz werden Sie jemals telefonisch auffordern, Geld zu überweisen!
Übergeben Sie keine Geldbeträge an Fremde! Auch die Polizei holt bei Ihnen an der Haustüre keine Wertsachen ab, um sie in Verwahrung zu nehmen!
Die Täter können mittels Call ID-Spoofing jede von ihnen gewünschte Rufnummer auf dem Telefondisplay anzeigen lassen - bei der echten Polizei erscheint niemals die 110 (auch nicht mit Vorwahl)!
Sprechen Sie mit ihren Freunden, Nachbarn und Verwandten über das Phänomen!
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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums die Oberpfalz. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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