Polizei-News München / Holzkirchen, 24.04.26: Sexuelle Belästigung in Regionalbahn - Tatverdächtiger identifiziert, Bundespolizei sucht Geschädigte
Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Klaus-Dietmar Gabbert
Erstellt von Team Datenjournalismus
24.04.2026 10.28
Bereits Anfang Februar kam es in einer Regionalbahn in Richtung Tegernsee zu mehreren exhibitionistischen Handlungen. Dank Videoaufzeichnungen und einer aufmerksamen Beamtin, konnte der Tatverdächtige identifiziert werden. Die Bundespolizei sucht nun nach weiteren Geschädigten.Am Samstag, den 7. Februar 2026 gegen 15:40 Uhr stieg ein Mann am Münchner Hauptbahnhof in eine Regionalbahn in Richtung Tegernsee. Noch vor Abfahrt des Zuges nahm er im Wagen sexuelle Handlungen an seinem entblößten Glied vor und richtete diese gezielt an eine 53-jährige Reisende aus Niederbayern. Die Geschädigte erstattete zwei Tage später Anzeige bei der Bundespolizei. Unmittelbar danach wurden Videoaufzeichnungen vom Bahnsteig sowie aus dem Zug gesichert. Im Rahmen der Auswertung konnte ein zunächst unbekannter Tatverdächtiger identifiziert werden.Am 21. März 2026 erkannte eine Bundespolizistin den Mann im Rahmen einer Streife am Münchner Hauptbahnhof wieder. Es handelt sich um einen 28-jährigen spanischen Staatsangehörigen mit Wohnsitz in München.Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der Beschuldigte seine Handlungen auch während der Zugfahrt fortsetzte. Nach bisherigen Erkenntnissen richtete er sich dabei auf Höhe Holzkirchen an mindestens zwei weitere, bislang unbekannte Frauen. Der Mann verließ den Zug schließlich gegen 16:40 Uhr am Bahnhof Warngau.
Personenbeschreibung der bislang unbekannten Geschädigten:2. Geschädigte: weiblich, etwa 20-30 Jahre alt, schwarze Haare (zum Dutt gebunden), dunkler Parka mit Fellkragen, hellgraues Stirnband, schwarze Tasche, hellgraue Jeans3. Geschädigte: weiblich, etwa 16-25 Jahre alt, dunkelblonde bis hellbraune Haare, schwarze Hose, dunkle Jacke mit weißem Kragen, beige Handtasche
Die Bundespolizei bittet die beiden Frauen sowie mögliche weitere Zeuginnen und Zeugen, sich unter der Telefonnummer 089 5155500 zu melden.
Zugleich weist die Bundespolizei darauf hin, dass bei derartigen Delikten gute Aufklärungschancen bestehen - insbesondere dann, wenn diese zeitnah zur Anzeige gebracht werden. Vorhandene Videoaufzeichnungen können dabei entscheidend sein, unterliegen jedoch begrenzten Speicherfristen.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeidirektion München vom 24.04.2026 gegen 09:48 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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