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Polizei-News Rügen, 23.04.26: Krimineller betrügt Rentnerin um 800 Euro

Raub für das Presseportal Bild: Adobe Stock / pattilabelle

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Eine 84-Jährige Frau von der Insel Rügen erstatte am gestrigen Nachmittag Strafanzeige bei der Sassnitzer Polizei, da sie vermutete Opfer eines Betruges geworden zu sein.

Bereits im März erhielt sie per Nachricht einen Link zum Onlineprofil eines vermeintlichen Agenten, welcher versprach schnell Geld verschaffen zu können. Im Rahmen der Kontaktaufnahme zu dem Agenten übermittelte die Rentnerin persönliche Daten, woraufhin eine Verifizierung ihrer Person mitgeteilt wurde. In weiterer Folge sei sie erneut durch den vermeintlichen Agenten kontaktiert worden. Im Rahmen eines Telefonates wurde ihr mitgeteilt, dass sie sich für einen Kurierdienst entscheiden müsse, welcher ihr die geforderte Geldsumme nach Hause bringen würde.

Die Geschädigte wählte daraufhin ein Angebot mit einer Versandgebühr in Höhe von 200 Euro aus. Der Anrufer teilte der Rentnerin anschließend mit, dass sie Guthabenkarten im Wert von 200 Euro kaufen solle, mit welchen der Kurier bezahlt werden sollte. Die Frau kam der Aufforderung nach und übersandte dem Tatverdächtigen Bilder der Guthabenkarten, wodurch diese für den Täter nutzbar wurden.Durch die Nennung weiterer Vorwände erwarb die Rentnerin weitere Guthabenkarten im Gesamtwert von 600 Euro und übersandte Bilder von diesen an den Täter.

Da die Geschädigte nach weiterem Ausbleiben der Geldlieferung jedoch skeptisch wurde, wandte sie sich an die Polizei und erstatte Anzeige.

Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts des Betruges.

Immer wieder nutzen Kriminelle vermeintlich seriöse Anzeigen im Internet, um Menschen um ihr Geld zu bringen. Die Polizei rät daher:

  • Seien Sie skeptisch! Vor allem, wenn Ihnen in kurzer Zeit hohe Geldsummen versprochen werden.

  • Geben Sie im Internet niemals persönliche Daten preis.

  • Seriöse Unternehmen schließen Verträge mit Ihnen ab und würden Sie nicht auffordern mit Guthabenkarten zu zahlen.

  • Lassen Sie sich nicht durch Vorwände zu weiteren Zahlungen verleiten.

  • Senden Sie keine Fotos von Zahlungsmitteln (weder Guthabenkarten, noch Geldkarten) an Dritte.

  • Wenden Sie sich im Zweifelsfall an die Polizei.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Neubrandenburg vom 23.04.2026 gegen 11:38 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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