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Polizei-News Bad Sassendorf, 23.04.26: Mehrere Betrugsversuche im Kreisgebiet und ein Erfolg - Seniorin übergibt fünfstelligen Betrag an Betrüger

Die Polizei infomiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Dominik Totaro

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Gestern (22.04.2026) sind der Polizei erneut mehrere telefonische Betrugsversuche im Kreisgebiet gemeldet worden. Die Betrüger gaben sich am Telefon als vermeintliche Polizisten aus. In Bad Sassendorf-Bettinghausen hatten die Betrüger leider Erfolg: Ein Seniorenehepaar übergab den falschen Polizisten eine fünfstellige Summe.

Um 14 Uhr riefen die Betrüger das Opfer zum ersten Mal an. Am Telefon gab sich die unbekannte Anruferin als Schwiegertochter aus. Nach kurzem Gespräch wurde das Telefon an einen vermeintlichen Polizisten weitergegeben. Der Polizist schilderte der Seniorin, dass ein naher Angehöriger in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt sei und man nun für dessen Entlassung eine Kaution hinterlegen müsse.

Im Glauben, dass es sich um einen echten Notfall handele, übergab das Opfer eine fünfstellige Bargeldsumme an die Betrüger. Erst nachdem das Opfer ihre Angehörigen kontaktierte, fiel die Betrugsmasche auf.

Der Betrüger wird wie folgt beschrieben:

  • 1,60 Meter groß
  • kasachisches Erscheinungsbild
  • schwarzer Dreitagebart
  • schwarze Haare
  • schwarze Kleidung

Der Betrüger habe sich aus Richtung der Straße "Zur Dorfheide" genähert und ist mit den Wertsachen auch wieder in diese Richtung gegangen.

Die Kriminalpolizei übernahm die weiteren Ermittlungen. Zeugen, die Angaben zu der Person oder zu verdächtigen Feststellungen zur Tatzeit machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02921/91000 bei der Polizeiwache in Soest zu melden oder die nächste Polizeidienststelle aufzusuchen.

Die Polizei warnt noch einmal eindringlich vor dieser Betrugsmasche:

  • Seien Sie misstrauisch bei Anrufen, in denen sich Personen als Angehörige oder Polizeibeamte ausgeben und Geld fordern.
  • Die Polizei verlangt niemals die Übergabe von Bargeld oder Wertgegenständen.
  • Beenden Sie im Zweifel das Gespräch und kontaktieren Sie Ihre Angehörigen unter bekannten Rufnummern.
  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und geben Sie keine persönlichen Informationen preis.
  • Ziehen Sie im Zweifel eine Vertrauensperson hinzu oder informieren Sie die Polizei über den Notruf 110.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Kreispolizeibehörde Soest vom 23.04.2026 gegen 08:41 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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