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Polizei-News Mülheim an der Ruhr, 21.04.26: Brand auf Campingplatz - Wohneinheit in Vollbrand - Feuerwehr verhindert Ausbreitung

Feuerwehr für das Presseportal Bild: Adobe Stock / MAK

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Korrekturhinweis: Bei diesem Bericht handelt es sich um eine korrigierte Fassung. In einer vorherigen Version des Presseberichts wurde durch die Feuerwehr eine nicht flächendeckend gesicherte Löschwasserversorgung dargestellt. Dies trifft nicht zu. Der Campingplatz verfügt über eine ausreichende, flächendeckend gesicherte Löschwasserversorgung. Die Feuerwehr Mülheim an der Ruhr entsendet in Randbereichen standardisiert zusätzliches Löschwasser zu Brandeinsätzen. Diese Maßnahme erfolgt unabhängig von der jeweiligen Örtlichkeit.

Am frühen Sonntagabend gegen 18:30 Uhr wurde die Feuerwehr Mülheim an der Ruhr zu einem Brandeinsatz auf einem Campingplatz an der Straße Am Entenfang alarmiert. Mehrere Anrufer meldeten über den Notruf 112 den Brand einer Wohneinheit sowie eines angrenzenden Gartengrundstücks.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die gemeldete Lage. Eine Wohneinheit stand bereits in Vollbrand, zudem hatten die Flammen auf einen Gartenbereich übergegriffen.Die Feuerwehr leitete umgehend eine Brandbekämpfung im Innen- und Außenbereich ein. Parallel zu den Löschmaßnahmen wurde eine sogenannte Riegelstellung aufgebaut, um angrenzende Gebäude vor der starken Wärmestrahlung zu schützen und ein Übergreifen des Feuers zu verhindern.

Im Verlauf des Einsatzes stellte sich die Bekämpfung von Glutnestern im isolierten Dachbereich als schwierig dar. Zur Unterstützung wurde das spezialisierte Cobra-Löschsystem der Feuerwehr Ratingen angefordert. Mit diesem Hochdruck-Schneid-Löschsystem war es möglich, die Dachhaut zu durchdringen und verdeckte Brandherde gezielt abzulöschen.

Insgesamt wurden 15 Personen, die zuvor zum Teil eigene Löschversuche unternommen hatten, durch den Rettungsdienst vor Ort gesichtet. Bei den Betroffenen bestand zunächst der Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung. Nach einer medizinischen Begutachtung durch den Notarzt konnte jedoch Entwarnung gegeben werden. Eine Zuführung in umliegende Krankenhäuser war für keine der Personen erforderlich.

Die betroffene Wohneinheit ist infolge des Brandereignisses unbewohnbar. Die Bewohner konnten eigenständig privat untergebracht werden. Für die Dauer der Lösch- und Feuerwehrmaßnahmen, die etwa 3,5 Stunden andauerten, war die Einsatzstelle weiträumig abgesperrt.

Im Einsatz befanden sich zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr, der Rettungsdienst sowie das Cobra-Löschsystem der Feuerwehr Ratingen. Insgesamt waren rund 65 Einsatzkräfte vor Ort. Die Polizei hat die Ermittlungen zur bislang ungeklärten Brandursache aufgenommen.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Feuerwehr Mülheim vom 21.04.2026 gegen 12:47 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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