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Polizei-News Berlin-Spandau, 20.04.2026: Fußballspiel nach mutmaßlich antisemitischer Volksverhetzung abgebrochen

Die Polizei Berlin informiert zu einem aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Jörg Carstensen

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Gestern Nachmittag wurde ein Fußballspiel in einem Sportstadion in Hakenfelde abgebrochen. Auf dem Platz an der Hakenfelder Straße spielten die zweiten Mannschaften der Vereine SSC Teutonia 1899 und TuS Makkabi gegeneinander. In der 55. Spielminute soll ein Zuschauer den Spielführer des TuS Makkabi bei einem Einwurf zunächst mit einer antisemitischen Bemerkung zu dessen Armbinde angesprochen und dem Spieler gegenüber anschließend weitere herabwürdigende Äußerungen getätigt haben. Die Mannschaft des TuS Makkabi entschied daraufhin, das Spiel nicht fortzusetzen. Der Schiedsrichter brach die Partie daher kurz darauf ab. Die zum Veranstaltungsschutz eingesetzten Polizeikräfte identifizierten einen 52-jährigen Mann als Tatverdächtigen. Nach Feststellung seiner Personalien wurde der Mann am Ort entlassen. Der Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der antisemitischen Volksverhetzung und Beleidigung aufgenommen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Berlin. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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