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Polizei-News Lüneburg, 17.04.26: Reiterstaffel im Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue bewahrt Tierwelt und erhält Landschaftsruhe

Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Marcus Brandt

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Lüneburg/Lüchow-Dannenberg

"Eine Erfolgsgeschichte" - bereits im fünfzehnten Jahr sind in diesem Sommer wieder Reiterinnen und Reiter der niedersächsischen Polizei im Biosphärenreservat "Niedersächsische Elbtalaue" in den Landkreisen Lüchow-Dannenberg und Lüneburg unterwegs und unterstützen dabei maßgeblich die Arbeit der Biosphärenreservatsverwaltung Niedersächsische Elbtalaue in den unterschiedlichen Bereichen des Schutzgebiets.

Von Mitte April bis in den späten August sind die Polizeireiterinnen und Polizeireiter flankierend auch als kompetente Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Einheimische und Besuchende der Elbregion in den Landkreisen Lüneburg und Lüchow-Dannenberg im Einsatz und tragen gerade in der sensiblen Phase der Brut- und Setzzeit in den Schwerpunkträumen der Elbtalaue dafür Sorge, dass die vielfältige Tierwelt nicht unnötig gestört und die Ruhe in der Landschaft erhalten bleibt.

In Abstimmung mit den Niedersächsischen Ministerien für Umwelt, Energie und Klimaschutz sowie für Inneres und Sport und den örtlichen Kommunen, sind daher auch in diesem Jahr durchgehend vier Polizeireiterinnen und Polizeireiter im Biosphärenreservat unterwegs. Vor Ort informieren sie über die Regeln zum Schutz der herausragenden Qualitäten von Natur und Landschaft im Gebiet und ahnden bei Bedarf eklatante Verstöße. Bei ihrem Einsatz überwachen die Polizeireiterinnen und Polizeireiter insbesondere auch die naturschutzrechtlichen Bestimmungen (u.a. Befahren von nicht-öffentlichen Wegen in Schutzgebieten, illegales Campen, lautstarke Veranstaltungen, offenes Feuer). Die Reiterinnen und Reiter führen Informationsmaterialien mit sich, die sie Besuchenden des Gebiets gerne zur Verfügung stellen und haben für Fragen stehts ein offenes Ohr.

Die Reiterinnen und Reiter aus den Reiterstaffeln der Polizeidirektionen Braunschweig und Hannover sind dabei flankierend zu den Rangerinnen und Rangern des Biosphärenreservats in unterschiedlichen Bereichen des Schutzgebiets unterwegs. Untergebracht sind die Ordnungshüterinnen und Ordnungshüter mit ihren Tieren in Bleckede (LK Lüneburg) und Vietze (LK Lüchow-Dannenberg).Im Landkreis Lüchow-Dannenberg sind zu Beginn der Präsenz die Dienstpferde "Pepe" und "Gonzo" eingesetzt.Im Landkreis Lüneburg sind Polizeikommissarin von Behren und Polizeikommissarin Reinking mit den Dienstpferden "Signum" und "Sam" in den ersten Wochen im Biosphärenreservat präsent.Gemeinsam möchten die Polizeireiterinnen und Polizeireiter mit der Biosphärenreservatsverwaltung dazu beitragen, dass besonders kritische Punkte entschärft und, wo immer möglich, Alternativen für einen ebenso erholsamen wie naturgerechten Aufenthalt in der Landschaft gefunden werden. In den vergangenen Jahren hat sich der Einsatz der Pferde ausgezahlt. Die Anzahl der geahndeten Verstöße liegt auf einem niedrigen Niveau.

Hintergrundinformationen

Das im Jahre 2002 einstimmig vom Niedersächsischen Landtag eingerichtete Biosphärenreservat "Niedersächsische Elbtalaue" ist der niedersächsische Beitrag zu dem von der UNESCO anerkannten länderübergreifenden Biosphärenreservat "Flusslandschaft Elbe".Es erstreckt sich 100 km südöstlich von Hamburg und dehnt sich von Elbekilometer 472,5 bei Schnackenburg bis Elbekilometer 569 bei Lauenburg in Höhenlagen zwischen 5 bis 109 m über NN aus. Es ist Teil des 2.823 km² großen länderübergreifenden UNESCO-Biosphärenreservats "Flusslandschaft Elbe" und wurde durch das Gesetz über das Biosphärenreservat "Niedersächsische Elbtalaue" (NElbtBRG) am 23.11.2002 mit einer Gesamtfläche von 567,6 km² eingerichtet. Davon entfallen 16.540 ha auf den Gebietsteil A, 20.100 ha auf den Gebietsteil B und 20.120 ha auf den Gebietsteil C.Die Elbtalaue wird in erster Linie durch den Verlauf der Elbe mit ihren naturnahen Ufern und weiten Vorländern geprägt. An die noch immer regelmäßig überschwemmte Elbaue schließt auf der Landseite der Deiche die ursprüngliche Aue mit der weiträumigen Elbmarsch an. Die Bereiche der Lüneburger, Neuhauser, Dannenberger und Gartower Elbmarsch werden von den Niederungen der Elbnebenflüsse wie Aland, Seege und Jeetzel durchzogen.Das Ziel des Biosphärenreservates "Niedersächsische Elbtalaue" besteht darin, diese einmalige Auenlandschaft mit ihren landschaftlichen, kulturellen, sozialen sowie ökonomischen Werten und Funktionen so zu erhalten und entwickeln, dass ein Miteinander von Mensch und Natur möglich ist.

Auf dem Bild vordere Reihe (v.l.n.r.):

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen vom 17.04.2026 gegen 14:44 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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