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Polizeieinsatz Dessau-Roßlau, 10.04.2026: Nichtautorisierte Abbuchung und weitere Fälle

Die Polizei Sachsen-Anhalt informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / TNN / Tobias Junghannß

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Für den Landkreis Dessau-Roßlau hat die Polizei mehrere aktuelle Meldungen veröffentlicht. In diesen heißt es:

Nichtautorisierte Abbuchung

Eine Abbuchung in Höhe von knapp 1.200 Euro von seinem Bankkonto zeigte ein 66-jähriger Geschädigter im Polizeirevier Dessau-Roßlau an. Nach ersten Recherchen hatten unbekannte Täter das Geld am 09. April 2026 gegen 10:00 Uhr per Onlinebanking an eine Kryptobörse überwiesen. Da der Geschädigte diese Überweisung nicht autorisierte und keine weiteren Personen rechtmäßig Zugriff auf sein Konto haben, veranlasste er über seine Bank umgehend eine Kontosperrung. Weitere Informationen lagen zum Zeitpunkt der Anzeigenerstattung nicht vor, da der Geschädigte durch die Sperrung selbst auch sein Konto nicht einsehen konnte.

Diebstahl einer Geldbörse

Den Diebstahl ihrer Geldbörse zeigte eine 76-jährige Geschädigte im Polizeirevier Dessau-Roßlau an. Nach ihren Angaben hielt sie sich am 09. April 2026 in einem Lebensmittel-Discounter in der Roßlauer Straße im Dessauer Ortsteil Rodleben auf. Als sie gegen 09:30 Uhr an der Kasse ihren Einkauf bezahlen wollte, musste sie feststellen, dass sich ihre Geldbörse nicht mehr in der mitgeführten Handtasche befindet. Zum Inhalt der Geldbörse und dem entstandenen Schaden machte die Geschädigte in ihrer schriftlichen Anzeige keine Angaben.

Unterschlagung und Betrug

Strafanzeige wegen Unterschlagung und Betrug erstattete eine 40-jährige Geschädigte im Polizeirevier Dessau-Roßlau. Sie gab an, dass sie ihre Geldbörse letztmalig am 09 April 2026 gegen 14:30 Uhr in einer Dessauer Apotheke nutzte und diese dann dort versehentlich liegen ließ. Die Geschädigte kontaktierte die Apotheke im Anschluss telefonisch. Dort wurde jedoch weder eine Geldbörse aufgefunden noch abgegeben.

Kurze Zeit später musste die Geschädigte feststellen, dass unbekannte Täter mit ihrer Geldkarte, die sich zuvor mit in ihrer Geldbörse befand, einen Geldbetrag in Höhe von fünf Euro von ihrem Konto abbuchten. Sie ließ umgehend ihre Geldkarte bei ihrer Bank sperren. In der Geldbörse befanden sich zudem persönliche Dokumente, welche die Polizei soweit möglich zur Fahndung ausschrieb. Zusätzlich wurde die Geldkarte mittels KUNO gesperrt.

Warum KUNO

Mit dem Einrichten einer KUNO-Sperre sind sie auf der sicheren Seite. Banken sperren ihre Geldkarte ausschließlich für PIN-basierte Kartenzahlungen. Mit Hilfe von KUNO sperren Sie Ihre Karte zusätzlich für Zahlungen mit Unterschrift. Bitte beachten Sie, dass eine KUNO-Sperrung ausschließlich bei der Polizei vorgenommen werden kann. Online oder telefonisch ist eine KUNO-Kartensperre leider aus sicherheitstechnischen Gründen nicht möglich.

Führen eines PKW unter Alkoholeinfluss

Am 09. April 2026 gegen 23:50 Uhr wurde im Polizeirevier Dessau-Roßlau bekannt, dass auf der B 184 zwischen Roßlau und Dessau ein PKW Ford ohne Licht fährt. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten das Fahrzeug in der Albrechtstraße feststellen und kontrollieren. Zu diesem Zeitpunkt war die Beleuchtung des PKW wieder eingeschaltet Im Rahmen der Kontrolle führten sie bei dem 62-jährigen Fahrzeugführer einen Atemalkoholtest durch. Dieser Test ergab einen vorläufigen Wert, der über der erlaubten 0,49 Promillegrenze lag. Aus diesem Grund wurde eine beweissichere Blutprobenentnahme angeordnet, die ein Arzt in einem Krankenhaus durchführte. Dem Fahrzeugführer untersagten die Polizeibeamten die Weiterfahrt und fertigten eine entsprechende Anzeige.

Wildunfälle

Gleich zwei Wildunfälle ereigneten sich innerhalb kurzer Zeit auf der Straße Alte Landebahn.

Am 09. April 2026 gegen 06:15 Uhr befuhr ein 35-jähriger Fahrer eines PKW Kia die Alte Landebahn, aus Dessau kommend, in Richtung Aken. Als plötzlich auf Höhe des Trafohäuschens ein Reh die Fahrbahn von links nach rechts querte, konnte er einen Zusammenstoß nicht vermeiden. Dabei entstand am Fahrzeug Sachschaden in Höhe von etwa 3.000 Euro.

Etwa 45 Minuten später befuhr eine 56-jährige Fahrzeugführerin mit einem PKW Opel die Alte Landebahn ebenfalls in Richtung Aken. Auf Höhe der Einmündung zur Hünefeldstraße bemerkte sie mehrere Rehe, die die Straße von rechts nach links kreuzten und verringerte ihre Geschwindigkeit. Plötzlich kam kurz vor ihrem Fahrzeug ein weiteres Reh auf die Fahrbahn gelaufen, welchem die Fahrzeugführerin nicht mehr ausweichen konnte. Es kam zur Kollision. Dabei entstand am PKW ein Schaden in Höhe von etwa 3.000 Euro. Das Reh entfernte sich in unbekannte Richtung.

Unfall beim Rangieren

Ein 42-jähriger Fahrer eines PKW Nissan befuhr am 09. April 2026 gegen 09:15 Uhr die Johannisstraße, aus Richtung Kavalierstraße kommend, in Richtung Ferdinand-von-Schill-Straße. Auf Höhe der Hausnummer 10 hielt er an und beabsichtigte, rückwärts in eine Einfahrt zu rangieren. Dabei kam es zur Kollision mit einem hinter seinem Fahrzeug befindlichen PKW Volkswagen. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 1.000 Euro an den beiden Fahrzeugen.

Unfall beim Ausparken

In der Uhlandstraße beabsichtigte eine 63-jährige Fahrerin eines PKW Skoda am 09. April 2026 gegen 14:30 Uhr rückwärts aus einer Parklücke auszuparken. Dabei kam es zur Kollision mit einem bevorrechtigt vorbeifahrenden PKW Hyundai eines 43-Jährigen. Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall beschädigt. Der Schaden beläuft sich auf etwa 3.000 Euro.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeirevier Dessau-Roßlau. Teilweise werden Reports erst nach einem Tag nachgemeldet; es kann daher vorkommen, dass Meldungen mit einer Verzögerung von bis 24 Stunden veröffentlicht werden. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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