Polizei-News Eichstätt, 31.03.2026: Festnahme nach Schockanruf: 21-Jähriger in Haft
Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Peter Kneffel
Erstellt von Team Datenjournalismus
31.03.2026 16.50
Für Grossmehring hat die Polizei eine aktuelle Meldung herausgegeben. In dieser heißt es:
EICHSTÄTT. Nachdem ein Rentnerpaar am gestrigen Montag geistesgegenwärtig auf einen sogenannten Schockanruf reagierte, gelang der Polizei die Festnahme eines Geldabholers.
Gegen 14:15 Uhr war eine 71-jährige Frau im Großmehringer Gemeindeteil Katharinenberg von einem angeblichen Polizeibeamten angerufen worden. Mit der bekannten Masche -sie solle eine Kaution hinterlegen, da ihre Tochter einen Verkehrsunfall verursacht hätte- versuchte der Anrufer, die Seniorin zur Herausgabe von Wertsachen zu bewegen.
Während die 71-Jährige zum Schein auf die Forderungen einging, verständigte ihr 68-jähriger Partner parallel die Polizei.
Im weiteren Verlauf gelang dann die Festnahme eines 21-jährigen serbischen Staatsangehörigen, der die zum Schein bereitgestellten Wertsachen hätte abholen sollen. Er war mit einem Taxi nach Großmehring gereist.
Auf Antrag der sachleitenden Staatsanwaltschaft Ingolstadt wurde der Mann am heutigen Tage einem Richter vorgeführt, der einen Haftbefehl gegen den 21-Jährigen erließ. Er wurde an eine Justizvollzugsanstalt überstellt.
Die Kriminalpolizei warnt erneut vor dem Phänomen „Falsche Polizeibeamte / Schockanruf“ und rät:
Beenden Sie das Telefonat, wenn Sie sich unter Druck gesetzt fühlen!
Geben Sie am Telefon niemals Auskunft über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.
Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen!
Die echte Polizei wird niemals Bargeld, Überweisungen oder Wertgegenstände von Ihnen fordern, um Ermittlungen durchzuführen, die Wertsachen vor Einbrechern zu schützen oder um Kautionen zu stellen! Auch die Forderung hoher Summen für angeblich dringend notwendige Medikamente zur Behandlung von Verwandten ist eine perfide Masche der Betrüger.
Rufen Sie den angeblich betroffenen Angehörigen daher unter der Ihnen bekannten Nummer an!
Die Polizei kontaktiert Sie niemals unter der Polizeinotrufnummer 110! Das machen nur Betrüger. Wenn Sie unsicher sind, wählen Sie die Nummer 110. Aber nutzen Sie dafür nicht die Rückruftaste!
Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu (Verwandte, Nachbarn, Freunde).
Sprechen Sie auch mit ihren Angehörigen über das Phänomen und warnen Sie sie vor dem Vorgehen der Täter!
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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums Nord. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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