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Polizei-News Kreis Steinfurt, 27.03.26: Kreis Steinfurt, Zeitumstellung - Erhöhtes Risiko für Wildunfälle im Frühjahr

Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Bernd Weißbrod

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Am kommenden Wochenende werden die Uhren wieder von Winter- auf Sommerzeit umgestellt. Aus 02.00 Uhr am Sonntagmorgen (29.03.) wird dann ganz plötzlich 03.00 Uhr. Viele Menschen leiden in den ersten Tagen darunter. Aber nicht nur Menschen leiden, auch Tiere. Denn gerade zu Beginn der Zeitumstellung kommt es vermehrt zu Verkehrsunfällen mit Wildtieren - insbesondere während der morgendlichen Pendlerzeiten.

Der Grund ist einfach: Tiere haben keine Uhren. Durch die Zeitumstellung fällt aber der Berufsverkehr wieder verstärkt in die Dämmerungsstunden, genau in die Jahreszeit, in der die Tiere besonders aktiv sind. Genau zu diesen Zeiten sind viele Wildtiere, vor allem Rehe und Wildschweine, auf Nahrungssuche oder wechseln zwischen ihren Lebensräumen. Dadurch steigt das Risiko von plötzlich querenden Tieren auch im Kreis Steinfurt auf den Straßen deutlich an.

"Viele Verkehrsteilnehmende unterschätzen die Gefahr in den frühen Morgenstunden nach der Zeitumstellung", sagt Lisa Kreuzheck, die Leiterin der Direktion Verkehr bei der Kreispolizei Steinfurt. "Bereits wenige Wochen erhöhter Aufmerksamkeit können helfen, schwere Verkehrsunfälle und Tierleid zu vermeiden."

Die Erfahrungen zeigen, dass sich Wildunfälle häufig auf Strecken entlang von Waldgebieten, Feldern sowie auf wenig beleuchteten Straßen außerhalb geschlossener Ortschaften ereignen. Die Polizei appelliert daher an alle Autofahrerinnen und Autofahrer, ihre Fahrweise entsprechend anzupassen.

  • Geschwindigkeit besonders in Wald- und Feldbereichen reduzieren

  • Wildwechsel-Schilder beziehungsweise blaue Reflektoren an Leitpfosten beachten

  • Fahrbahnränder aufmerksam beobachten

  • Fernlicht nutzen, sofern kein Gegenverkehr vorhanden ist

  • bei Wildsichtung sofort abbremsen, Fernlicht abblenden und hupen

  • Ausweichmanöver vermeiden, um Folgeunfälle zu verhindern

Sollte es aber doch einmal zu einem Wildunfall kommen, denken Sie bitte an Folgendes:

  • Unfallstelle absichern und Warnblinkanlage einschalten

  • Polizei immer über den Notruf 110 informieren

  • wenn keine Gefahr besteht, räumen Sie die Unfallstelle und entfernen Sie dabei, wenn möglich, das tote Tiere von der Fahrbahn

  • bis zum Eintreffen der Polizei am Unfallort

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Steinfurt vom 27.03.2026 gegen 11:51 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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