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Polizei-News Deggendorf, 17.03.2026: Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Landshut und dem Polizeipräsidium Niederbayern

Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Daniel Vogl

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Für Niederbayern hat die Polizei eine aktuelle Meldung herausgegeben. In dieser heißt es:

ÖSTERREICH. RUMÄNIEN. Am Dienstag (17.03.2026) führten die Kriminalpolizeiinspektion Passau, die Staatsanwaltschaft Landshut, Steuerfahnder des Finanzamts Landshut sowie Kräfte des Hauptzollamts Landshut mehrere Durchsuchungen durch. Hintergrund sind umfangreiche Ermittlungen wegen des Verdachts verschiedener Wirtschaftsstraftaten.

In den frühen Morgenstunden wurden mehr als 25 Durchsuchungsbeschlüsse vollzogen. Die Maßnahmen erstreckten sich auf mehrere Wohn- und Geschäftsräume in den Landkreisen Passau, Landshut, Dingolfing-Landau, Regen und Deggendorf. Weitere Durchsuchungen fanden zudem in Österreich und Rumänien statt.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen sollen mehrere Verantwortliche im Bereich der Baubranche im Verdacht stehen, unter Umgehung zoll- und sozialversicherungsrechtlicher Vorschriften unrechtmäßig hohe Geldsummen erwirtschaftet zu haben. Die Erlöse sollen durch zahlreiche, teilweise grenzüberschreitende Transaktionen sowie durch Ein- und Ausfuhren von Bargeld und Gold verschleiert worden sein.

Im Zuge der Durchsuchungsmaßnahmen wurde unter anderem eine Vielzahl von geschäftsrelevanten Unterlagen, elektronischen Datenträgern sowie Gold- und Silbermünzen im niedrigen sechsstelligen Eurobereich und Bargeld in einem mittleren fünfstelligen Betrag sichergestellt. Zudem wurden zur Sicherung einer späteren Einziehungsentscheidung mehrere hochwertige Fahrzeuge gepfändet.

Gegen vier Tatverdächtige, einem 29-jährigen, einem 33-jährigen, einem 51-jährigen sowie einem 28-jährigen Deutschen wurde wegen des dringenden Tatverdachts des Veruntreuens von Arbeitsentgelt und der Geldwäsche Haftbefehl erlassen. Die Festgenommenen werden im Laufe des morgigen Tages dem Amtsgericht Landshut vorgeführt.

Den heutigen Maßnahmen gingen umfangreiche und länger andauernde Ermittlungen voraus, die seitens der Kriminalpolizeiinspektion Passau in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Landshut, den Steuerfahndern des Finanzamts Landshut sowie den Ermittlern des Hauptzollamts Landshut geführt wurden.

Die weiteren Ermittlungen unter anderem wegen des Verdachts der Veruntreuung von Arbeitsentgelt, eines Verstoßes gegen das Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz – ZAG sowie der Geldwäsche dauern an und werden durch die Kriminalpolizeiinspektion Passau in enger Abstimmung mit den beteiligten Behörden fortgeführt.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums Niederbayern. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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