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Polizei-News Stuttgart/Karlsruhe, 11.03.26: Ermittlungen gegen rechtsextremistisches Verlagsnetzwerk in Deutschland, Spanien und Polen

Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Soeren Stache

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Rechte Propaganda und Volksverhetzung als Geschäftsmodell: Bereits seit mehreren Jahren steht der rechtsextremistische Verlag "Der Schelm" im Fokus der deutschen Ermittlungsbehörden. Der Verlag soll unter anderem Publikationen mit antisemitischen und volksverhetzenden Inhalten sowie Schriften, in denen der Holocaust geleugnet wird, vertreiben.

Nachdem der bis dahin schwunghafte Versandhandel infolge von Ermittlungen des Generalbundesanwalts und mehrerer Verurteilungen von Geschäftsbeteiligten zunächst deutlich zurückgegangen war, ergaben sich Hinweise darauf, dass die Verantwortlichen des Verlags neueDruck- und Vertriebswege geschaffen haben sollen. Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe ermittelt deshalb gegen derzeit acht Beschuldigte insbesondere wegen des Verdachts der - gemeinschaftlich begangenen - Volksverhetzung in mindestens 488 Fällen.

Der 61-jährige Hauptbeschuldigte wird aktuell in Russland vermutet.

Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg hat im Zuge der Ermittlungen am 11. März 2026 mit Unterstützung der örtlichen Behörden insgesamt zehn Wohnungen und Geschäftsräume in Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen sowie vier weitereRäumlichkeiten in Spanien und Polen durchsucht.

Bei den Durchsuchungen wurden umfangreiche Beweismittel, insbesondere Druckerzeugnisse, Bestellaufträge, Propagandamaterialien und NS-Devotionalien sowie elektronische Datenträger sichergestellt.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Landeskriminalamt Baden-Württemberg vom 11.03.2026 gegen 12:43 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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