Polizei-News Bremen, 08.03.26: Nr. - 0619Polizei zieht Raser aus dem Verkehr
Unfall für das Presseportal Bild: Adobe Stock / Tobias Arhelger
Erstellt von Team Datenjournalismus
08.03.2026 11.29
Ort: Bremen, StadtgebietZeit: 6. bis 7.3.26, 18 bis 2 Uhr
Am Wochenende führte die Polizei Bremen in der Stadt gezielte Verkehrskontrollen durch. Die Spezialisten der Verkehrsüberwachung waren mit zivilen Einsatzfahrzeugen, darunter Videowagen, unterwegs, auch Lasermessungen fanden statt. Es wurden erhebliche Verkehrsverstöße festgestellt, dazu ein unerlaubtes Fahrzeugrennen.
Schwerpunkte der Verkehrskontrollen waren die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten, unnötige Lärmentwicklung, sogenanntes Hin- und Herfahren sowie technische Veränderungen an Fahrzeugen.
Spitzenreiter war ein 20 Jahre alter Fahrer, der in der Straße Beim Industriehafen bei erlaubten 70 km/h den Videowagen der Verkehrsüberwacher mit 160 km/h überholte. Auf ihn kommen nun ein Bußgeld von 1600 Euro, zwei Punkte und drei Monate Fahrverbot zu.
Auch in der Stapelfeldtstraße hatten es zwei Fahrzeugführende, darunter eine 22-Jährige, besonders eilig. Sie waren mit 100 km/h unterwegs, bei erlaubten 50 km/h. Ihnen drohen Bußgelder von mehr als 1000 Euro, zwei Punkte und ein zweimonatiges Fahrverbot. In der Eduard-Suling-Straße, Bremerhavener Straße und Hansestraße wurden ebenfalls diverse Überschreitungen von bis zu 40 km/h gemessen.
In der Nordstraße lieferten sich zwei hochmotorisierte Fahrzeuge ein Kraftfahrzeugrennen und erreichten dabei Geschwindigkeiten von bis zu 170 km/h. Das Rennen wurde von dem Videowagen aufgezeichnet; ein Beteiligter konnte gestoppt werden. Gegen den 22-jährigen Fahrer, der sich noch in der Probezeit befand, wurde eine Anzeige wegen des Verdachts der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen gefertigt. Das Auto wurde beschlagnahmt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Etliche Fahrzeugführer müssen nun mit empfindlichen Bußgeldern, Punkten im Fahreignungsregister und mehr als zehn Fahrer mit mehrmonatigen Fahrverboten rechnen. Zudem wurden auch diverse andere Verstöße, wie die Nutzung des Smartphones während der Fahrt oder unnötiger Lärm festgestellt und geahndet.
Das Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit ist weiterhin eine der Hauptunfallursachen im Straßenverkehr. Die Ergebnisse zeigen, dass solche Kontrollen für die Sicherheit im Straßenverkehr weiter durchgeführt werden müssen. Die Polizei wird auch zukünftig stationär und mobil mit Funkstreifenwagen oder Zivilfahrzeugen zielgerichtet Verkehrskontrollen durchführen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Bremen vom 08.03.2026 gegen 10:52 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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