Polizeifahndung Mönchengladbach, 06.03.26: Versuchter Aufbruch eines Fahrausweisautomaten in Herrath - Tatverdächtiger festgenommen
Die Polizei informiert über eine aktuelle Fahndung (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Christoph Reichwein
Erstellt von Team Datenjournalismus
06.03.2026 15.17
In der Nacht zum 6. März 2026 kam es am Bahnhof Mönchengladbach-Herrath zu einem versuchten Aufbruch eines Fahrausweisautomaten. Ein Tatverdächtiger konnte nach kurzer Fahndung festgenommen werden.
Gegen 01.50 Uhr meldete die Firma WES der Leitstelle der Bundespolizeiinspektion Düsseldorf einen Alarm an einem Fahrausweisautomaten am Bahnhof Mönchengladbach-Herrath. Eine Streife des Bundespolizeireviers Mönchengladbach begab sich umgehend zum Tatort.
Beim Eintreffen der Beamten flüchtete eine männliche Person über die Gleisanlagen in Richtung eines angrenzenden Gartengrundstücks. Am betroffenen Fahrausweisautomaten stellten die Einsatzkräfte Beschädigungen im oberen Bereich fest. In unmittelbarer Nähe konnten ein Bolzenschneider sowie ein Brecheisen als mutmaßliche Tatwerkzeuge aufgefunden und sichergestellt werden. Zudem wurden zwei Fingerabdrücke sowie zwei DNA-Spuren festgestellt und kriminaltechnisch gesichert.
Für die Dauer des Einsatzes wurde eine Streckensperrung für den Bahnhof Mönchengladbach-Herrath veranlasst. Zur Unterstützung wurden weitere Kräfte der Bundespolizei sowie Einsatzmittel des Polizeipräsidiums Mönchengladbach, darunter ein Diensthundeführer mit Hund, hinzugezogen. Darüber hinaus ordnete die Bundespolizei die Anforderung eines Hubschraubers an.
Gegen 03.05 Uhr meldeten Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Mönchengladbach eine verdächtige Person in unmittelbarer Nähe des Tatortes. Nach Rücksprache mit den vor Ort eingesetzten Bundespolizisten erhärtete sich der Verdacht, dass es sich um die zuvor geflüchtete Person handelte. Der Mann wurde festgenommen.
Der Tatverdächtige wurde anschließend in das Bundespolizeirevier Mönchengladbach gebracht. Dort erfolgten weitere strafprozessuale Maßnahmen, darunter eine erkennungsdienstliche Behandlung sowie eine Vernehmung.
Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeidirektion Sankt vom 06.03.2026 gegen 14:43 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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