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Polizei-News Forst, 06.03.26: Schleusung in Südbrandenburg aufgedeckt

Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Bernd Wüstneck

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Donnerstagabend nahm die Bundespolizei im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrolle einen mutmaßlichen Schleuser fest.

Gegen 21:30 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte in der Einreisekontrolle ein Fahrzeug mit polnischer Zulassung. Der 37-Jährige Fahrer legte einen usbekischen Reisepass sowie einen polnischen Aufenthaltstitel vor. Die weiteren Insassen, drei kasachische Staatsangehörige im Alter von 20 bis 57 Jahren verfügten über gültige Reisepässe sowie polnische D-Visa.

Die Personen tätigten widersprüchliche Angaben zu den Aufenthaltszwecken, sodass der Verdacht der Visaerschleichung entstand.

Einsatzkräfte nahmen den mutmaßlichen Schleuser vorläufig fest. Die Geschleusten wurden in Gewahrsam genommen und alle Beteiligten zur angrenzenden Bearbeitungsstraße verbracht.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes der unrichtigen oder unvollständigen Angabe zur Aufenthaltstitelbeschaffung gegen die Geschleusten ein, verweigerten ihnen die Einreise und wiesen sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen nach Polen zurück.

Gegen den mutmaßlichen Schleuser ermittelt die Bundespolizei wegen des Verdachtes des Einschleusens von Ausländern. Die Bearbeitung dauert zurzeit noch an. In diesem Fall ist eine Zurückweisung in Verbindung mit einem dreijährigen Einreiseverbot avisiert.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeidirektion Berlin vom 06.03.2026 gegen 12:01 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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