Polizei-News Waldaschaff, 05.03.2026: Nach versuchtem Tötungsdelikt - Anwohnerbefragung und erneute Absuche des Tatorts - Kripo sucht weiterhin Zeugen
Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Daniel Karmann
Erstellt von Team Datenjournalismus
05.03.2026 15.35
Für Waldaschaff hat die Polizei eine aktuelle Meldung veröffentlicht. In dieser heißt es:
Waldaschaff: Nach versuchtem Tötungsdelikt - Anwohnerbefragung und erneute Absuche des Tatorts - Kripo sucht weiterhin Zeugen
Nachdem ein 31-Jähriger am 14. Februar auf dem Nachhauseweg von einer Faschingsveranstaltung schwer verletzt wurde, hofft die Kripo Aschaffenburg nach wie vor auf Zeugenhinweise. Im Zuge dessen erfolgte am Donnerstag mit Unterstützung der Bayerischen Bereitschaftspolizei im Bereich des Tatorts ein koordinierter Einsatz.
Vorfall am 14. Februar - Ermittlungen durch Kriminalpolizei
Wie bereits berichtet, befand sich der 31-Jährige am 14. Februar auf dem Heimweg von der sogenannten "After-Train-Party" in der Festhalle. Mutmaßlich im Bereich der Festhalle, der Brückenstraße, dem Rosenwiesenweg, dem Steinlingweg oder der Aschaffstraße wurde er gegen 23:00 Uhr unvermittelt angegangen und schwer im Bereich des Kopfes verletzt. Der Mann begab sich im Anschluss nach Hause und wurde von dort durch Angehörige in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen.
Die Kriminalpolizei Aschaffenburg führt die Ermittlungen in dem Fall und versucht nach wie vor den Tathergang und insbesondere die Identität der oder des Tatverdächtigen zu klären.
Einsatz mit Bereitschaftspolizei am Donnerstag
Für die Ermittler sind Hinweise aus der Bevölkerung und insbesondere von Anwohnern entlang des Fußwegs des Geschädigten von hoher Bedeutung. Am Donnerstagmittag führten die Beamten deswegen mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei eine gezielte Anwohnerbefragung in diesem Bereich durch. Bewohner die nicht zu Hause angetroffen werden konnten, wurden mit einem Flyer über die Ermittlungen informiert und gleichzeitig gebeten, sich zu melden, auch wenn sie vermeintlich nichts zu dem Fall beitragen können.
Zudem erfolgte im Umfeld des möglichen Tatorts eine nochmalige großangelegte Absuche nach dem mutmaßlichen Tatwerkzeug. Neben dem dort verlaufenden Bachlauf der Kleinaschaff wurden mittels einer Drohne auch die dortigen Hausdächer abgesucht.
Konkrete Zeugen gesucht - Wer fühlt sich angesprochen?
Die Kriminalpolizei bittet insbesondere folgende Personen sich zu melden:
Personen, die gegen 23:00 Uhr zu Fuß oder mit dem Pkw zwischen dem Festplatz und der „Christebrücke“ in Waldaschaff unterwegs waren
drei bislang unbekannte E-Scooter-Fahrer, die sich zur fraglichen Zeit im Umfeld des Tatortes bewegten
Darüber hinaus werden Zeugen gesucht, die
das unmittelbare Tatgeschehen beobachtet haben
oder sonst sachdienliche Hinweise geben können.
Die Personen werden gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1733 mit der Kriminalpolizei Aschaffenburg in Verbindung zu setzen.
(Hey! Du interessierst Dich für mehr Nachrichten aus Deiner Region? Dann abonnier unseren regelmäßigen Bayern-Newsletter für die Regionen Franken, Oberbayern und Niederbayern, die Oberpfalz oder Schwaben! Zur Anmeldung)
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums Unterfranken. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
roj/news.de