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Polizei-News Gelsenkirchen, 24.02.26: Mit Schutzweste und Waffe durch den Bahnhof - Bundespolizei stellt Tatverdächtigen

Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Andreas Arnold

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Am Abend des 23. Februars fielen einer Streife der Bundespolizei im Hauptbahnhof Gelsenkirchen zwei Männer auf, die eine schusssichere Weste trugen. Bei der Kontrolle fanden die Einsatzkräfte eine geladene Schreckschusswaffe in der mitgeführten Herrenhandtasche.

Gegen 22:30 Uhr stellten die Einsatzkräfte die beiden 19-Jährigen fest, die augenscheinlich beide eine Schutzweste unter ihrer Jacke trugen.Der Syrer und der Deutsche waren komplett schwarz gekleidet. Auf Nachfrage erklärte der deutsche Staatsangehörige, dass er eine Schusswaffe in seiner Umhängetasche mit sich führe.Der Essener wurde aufgefordert, die Tasche, die er unter dem Arm geklemmt trug, ganz langsam an die Uniformierten zu übergeben. In der Tasche fanden sie eine geladene Schreckschusswaffe und beschlagnahmten diese umgehend.Auf die Frage nach einem Waffenschein antwortete der junge Mann verneinend, woraufhin ihn die Beamten belehrten. Der Beschuldigte machte von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch und äußerte sich nicht weiter.In den Diensträumen stellten die Beamten die Identität zweifelsfrei fest und führten eine erkennungsdienstliche Behandlung durch, bei der sie Fingerabdrücke abnahmen und Lichtbilder anfertigten. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen die Bundespolizisten den Beschuldigten und seinen Begleiter. Die beiden Schutzwesten wurden ebenfalls beschlagnahmt.

Ein Ermittlungsverfahren wurde wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeidirektion Sankt vom 24.02.2026 gegen 10:10 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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