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Polizei-News Lindau, 24.02.26: 350.000 Euro nacherhoben/Jeden zweiten Tag ein Fahrzeug geschmuggelt

Der Zoll meldet einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Matthias Balk

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Mal ist es ein Lamborghini, mal ein Traktor. Mal sind es Motorräder oder ein Oldtimer. Insgesamt 184 Fahrzeuge aller Couleur und Preisklassen haben Zollbeamte des Hauptzollamts Ulm im vergangenen Jahr mit knapp 350.000 Euro nachverzollt. Nachverzollt deshalb, weil diese ohne Zollanmeldung in die EU gebracht wurden - klassischer Einfuhrschmuggel. Die allermeisten davon kamen auf Anhängern aus der Schweiz, manche auch auf eigener Achse, und sie waren hauptsächlich in Richtung Osteuropa unterwegs.

Weil die Beamtinnen und Beamten der Kontrolleinheit Grenze schwerpunktmäßig den Autobahnabschnitt der 96 kurz hinter dem Pfändertunnel bestreifen, gehen ihnen neben anderen Schmuggelwaren regelmäßig auch unverzollte Fahrzeuge ins Netz, allesamt gebraucht, aus der Schweiz und mit Kaufpreisen zwischen umgerechnet 1500 Euro (z. B. Traktor von 1966) und 60.000 (z. B. BMW X5) Euro.

Rund ein Viertel der Fälle wurde mit Geldstrafen von gesamt 40.000 Euro geahndet; der Rest befindet sich noch in Ermittlungsverfahren bei der Strafsachenstelle des Hauptzollamts Ulm.

Für PKW fallen bei der Einfuhr aus einem Nicht-EU-Staat zehn Prozent Zoll und 19 Prozent Einfuhrumsatzsteuer an. Diese sind sofort zu zahlen. Andernfalls wird das Fahrzeug einbehalten. Zeigt der Fahrer den Import nicht vorab -spätestens aber bei Grenzübertritt- dem Zoll an, wird er zum Schmuggler und macht sich ggf. der Steuerhinterziehung strafbar.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Hauptzollamt Ulm vom 24.02.2026 gegen 09:20 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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