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Polizei-News Köln, 13.02.26: Weiberfastnacht im Kölner Hauptbahnhof - Bundespolizei zieht Bilanz

Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Oliver Berg

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Am Donnerstag (12. Februar) wurde in den Karnevalshochburgen ausgelassen gefeiert. Aufgrund des regnerischen Wetters reisten zwar insgesamt weniger Jecke mit der Bahn an, als in den Vorjahren. Dennoch verzeichnete die Bundespolizei im Zuständigkeitsbereich rund um den Kölner Hauptbahnhof ein erhöhtes Aufkommen an Straftaten.

Bereits in den frühen Morgenstunden füllten sich Züge und Bahnhöfe mit Feiernden. Die Anreisephase verlief zunächst überwiegend friedlich. Im weiteren Tagesverlauf kam es jedoch vermehrt zu polizeilichen Einsätzen. Die Einsatzkräfte registrierten dabei unter anderem Diebstahlsdelikte, körperliche Auseinandersetzungen und auch Angriffe und Widerstände gegen Polizeivollzugsbeamte. In mehreren Fällen griffen die Beamtinnen und Beamten unmittelbar ein und unterbanden so weitere Eskalationen.

Mit Beginn der Abreisephase gegen 19:30 Uhr nahm das Personenaufkommen im Bahnhof erneut deutlich zu. Zusätzlich kam es zu gefährlichen Eingriffen in den Bahnverkehr: Zwei Personen hielten sich unabhängig voneinander im Gleisbereich auf, unter anderem auf der Hohenzollernbrücke. Die notwendigen Gleissperrungen führten zu erheblichen Beeinträchtigungen im Bahnverkehr. Beide Personen wurden durch die Bundespolizei gestellt.

Ein Einsatz ohne unmittelbaren Karnevalsbezug ereignete sich gegen 18:00 Uhr im ICE 317: Ein 27-jähriger Deutscher meldete während der Fahrt den Diebstahl seines Tablets, das er in dem Zug orten konnte. Nach der Einfahrt in den Kölner Hauptbahnhof durchsuchten Einsatzkräfte gemeinsam mit dem Geschädigten den ICE und lösten ein akustisches Signal des Geräts aus. Das Tablet wurde bei einem 36-jährigen Marokkaner aufgefunden. Die Beamten nahmen ihn fest und führten ihn dem beschleunigten Verfahren zu.

Gegen 20:15 Uhr kam es zu einem weiteren Einsatz: Als Beamte aufgrund eines herrenlosen Gepäckstücks den Eingangsbereich rund um eine Gastronomie im Kölner Hauptbahnhof absperrten, versuchte ein 29-Jähriger, die Absperrung zu durchbrechen. Er verhielt sich aggressiv gegenüber den Einsatzkräften und ging diese körperlich an. Alle Versuche, den Mann zu beruhigen, verliefen erfolglos. Schließlich griff der Deutsche auch einen Diensthundeführer und seinen Diensthund an. Durch den gezielten Einsatz des Diensthundes konnte der Angriff abgewehrt und der 29-Jährige vorerst überwältigt werden. Er wurde durch den Biss nicht verletzt.Auch im weiteren Verlauf der polizeilichen Maßnahmen beruhigte er sich nicht. Aufgrund seines Verhaltens wurde er zur Unterbindung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen.Zudem erwarten den Deutschen nun Strafanzeigen wegen des tätlichen Angriffs und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Trotz der erhöhten Fallzahlen behielten die Einsatzkräfte die Lage jederzeit im Griff. Die Bundespolizei war mit starken Kräften im Einsatz und reagierte konsequent auf Störungen.

In diesem Zusammenhang appelliert die Bundespolizei, auch mit Blick auf die kommenden Tage, erneut an alle Feiernden:Respektieren Sie Mitreisende und Einsatzkräfte. Achten Sie auf Ihre Wertgegenstände. Und betreten Sie unter keinen Umständen Gleisanlagen! Dies ist lebensgefährlich und hat erhebliche Auswirkungen auf den Bahnverkehr.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeidirektion Sankt vom 13.02.2026 gegen 10:02 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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