Polizei-News Anhalt-Bitterfeld, 11.02.2026: Verkehrsunfall mit Sachschaden
Die Polizei Sachsen-Anhalt informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa-Zentralbild / Thomas Schulz
Erstellt von Team Datenjournalismus
11.02.2026 17.27
Für den Landkreis Anhalt-Bitterfeld hat die Polizei mehrere Meldungen herausgegeben. In diesen heißt es:
Verkehrsunfall mit Sachschaden
Ein 37-Jähriger befuhr am 11.02.2026 gegen 7.30 Uhr mit einem Skoda in Bitterfeld- Wolfen die Umgehungsstraße, um in der weiteren Folge nach rechts in die Dessauer Allee abzubiegen. Im Einmündungsbereich musste er verkehrsbedingt halten. Dies bemerkte ein sich im Nachfolgeverkehr befindlicher 52 Jahre alter Mazdafahrer zu spät und stieß gegen den Skoda. An beiden PKWs entstand Sachschaden in Höhe von jeweils etwa 500 Euro.
Verkehrsunfall mit Personenschaden
Am 11.02.2026 befuhr ein 68-Jähriger mit einem Seat gegen 9 Uhr die B 107 aus Richtung Schköna kommend in Richtung Schwemsal. An der Kreuzung zur K 2036 kam es zu einer Kollision mit dem BMW eines 63 Jahre alten Mannes, der die Bundesstraße aus Richtung Krina kommend in Richtung Söllichau überqueren wollte. Durch die Wucht des Aufpralls kam der Seat von der Fahrbahn ab und im angrenzenden Straßengraben zum Stehen. Beide PKWs waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wurde mit ungefähr 47.000 Euro angegeben. Eine 56 Jahre alte Mitinsassin im Seat erlitt schwere Verletzungen und musste stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden.
Unfallflucht
In Raguhn- Jeßnitz hatte ein Audifahrer in der Dessauer Straße offenbar die Kontrolle über seinen Wagen verloren, war nach links von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Straßenlaterne geprallt. Diese wurde nicht nur unerheblich beschädigt. Der finanzielle Umfang beläuft sich auf rund 1.600 Euro. Anstatt an der Unfallstelle zu verbleiben, flüchtete er in unbekannte Richtung. Allerdings ließ er eine heiße Spur zurück, eine Kennzeichentafel seines Fahrzeugs. Die Ermittlungen zum Fahrzeugführer wurden aufgenommen und dauern weiterhin an. Der Verkehrsunfall ereignete sich zwischen 5 und 10 Uhr des 10.02.2026.
Unfallflucht
Eine Anwohnerin der Köthen er Akazienstraße wurde am 11.02.2026 gegen 10.30 Uhr Knallzeugin eines Verkehrsunfalls. Als sie daraufhin vor ihr Wohnhaus trat, stellte sie Beschädigungen an ihrem auf dem dortigen Gehweg abgestellten PKW VW fest. In diesem Zusammenhang hatte sie beobachtet, wie ein älterer Herr, der mit seinem PKW Ford hinter ihrem Auto stand, zurücksetzte und in Richtung Friedrich-Ebert-Straße davonfuhr. Sie notierte sich das Kennzeichen des Fahrzeugs und rief die Polizei. Diese suchte den 87 Jahre alten Fahrer wenig später zu Hause auf. Auch der Ford konnte dort festgestellt werden. Er wies unfalltypische Beschädigungen auf. Der finanzielle Umfang bemisst sich auf circa 3.000 Euro. Der Sachschaden am VW wurde auf annähernd 500 Euro geschätzt.
Fahren unter Alkoholeinfluss
Am 10.02.2026 waren Zeugen gegen 16.30 Uhr auf dem Parkplatz einer Gartenanlage an einem Verbindungsweg zwischen Köthen und Wülknitz auf einen PKW Skoda mit laufendem Motor aufmerksam geworden. In diesem saß ein Mann mit einer Flasche Rum hinter dem Steuer. Als die alarmierte Polizei wenig später vor Ort eintraf, hatte er bereits das Weite gesucht. In Köthen an seiner Wohnanschrift konnte der PKW jedoch festgestellt werden. Der Motor war noch warm. Auch der Fahrer wurde zu Hause angetroffen. Die Beamten nahmen deutlichen Alkoholgeruch bei ihm war. Der 51-Jährige musste sich einer Blutprobenentnahme unterziehen, während dessen er die Einsatzkräfte beleidigte und bedrohte. Auch zu Widerstandhandlungen kam es, wobei ein Beamter leichte Verletzungen davontrug.
Geschwindigkeitskontrolle
Die Polizei überwachte am 11.02.2026 in der Crücherner Straße in Kleinpaschleben die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Im Zeitraum von 9.30 bis 11 Uhr konnten vier Fahrzeugführer festgestellt werden, die zum Teil deutlich schneller als erlaubt die Straße befuhren. Der Spitzenreiter war mit 57 km/h unterwegs.
Betrügerisches Anlageangebot
Betrügerische Anlageangebote über soziale Medien oder Nachrichtendienste verbreiten sich zunehmend. Hinter angeblich professionellen Finanzexperten verbergen sich häufig Täter, die mit hohen und vermeintlich sicheren Renditen werben, tatsächlich aber erhebliche Verluste bis hin zum vollständigen Kapitalverlust verursachen. Dies musste eine 58-Jährige aus dem Raum Bitterfeld-Wolfen am eigenen Leib erfahren. Die Geschädigte erhielt im Oktober 2025 einen Anruf eines vermeintlichen Mitarbeiters einer Finanzagentur, der ihr für gewinnbringende Anlagegeschäfte bis zum Ende des Jahres annähernd 9.000 Euro aus der Tasche zog. Als sie in einem Telefonat ihr Geld zurückforderte, legte der Betrüger einfach auf. Seitdem besteht keinerlei Kontakt mehr. Über eine Werbeanzeige in einem sozialen Netzwerk geriet die 58-Jährige im Januar dieses Jahres nun an einen angeblichen Börsenexperten, der seine Hilfe nach dem vorangegangenen Betrug anbot. Sie investierte daraufhin ungefähr 2.000 Euro in Kryptowährung. Allerdings geht sie in diesem Fall auch von einem betrügerischen Vorgehen aus und wandte sich am 11.02.2026 an die Polizei. Diese rät ausdrücklich davon ab, Anlageempfehlungen aus Messenger-Gruppen ungeprüft zu übernehmen. Ungewöhnlich hohe Gewinnzusagen, künstlich erzeugter Zeitdruck, fehlende Angaben zu den Anbietern oder Investitionsaufforderungen über ausländische Plattformen sind klare Warnhinweise. Seriöse Finanzdienstleister nehmen keinen unaufgeforderten Kontakt über Messenger-Dienste oder per Telefon auf.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeirevier Anhalt-Bitterfeld. Teilweise werden Reports erst nach einem Tag nachgemeldet; es kann daher vorkommen, dass Meldungen mit einer Verzögerung von bis 24 Stunden veröffentlicht werden. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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