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Polizei-News Ansbach, 04.02.26: Telefonbetrüger erbeuteten 70.000 Euro - erneute Warnung der Polizei

Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / dpa-Zentralbild / Soeren Stache

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Am Dienstag (03.02.2026) übergab ein Senior aus Ansbach einem vermeintlichen Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft einen hohen Geldbetrag sowie wertvolle Münzen. Die Polizei warnt die Bevölkerung erneut eindringlich vor dieser und ähnlichen Betrugsmaschen.

Am Dienstagnachmittag erhielt der 83-Jährige einen Anruf von einer vermeintlichen Mitarbeiterin der Staatsanwaltschaft. Sie teilte ihm mit, dass seine Tochter einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe und er nun eine Kaution zahlen müsse. Durch geschickte Gesprächsführung brachte sie den Mann schließlich dazu, Bargeld und Münzen im Wert von 70.000 Euro an einen unbekannten Geldabholer zu übergeben.

Im westmittelfränkischen Raum kam es in den letzten Tagen vermehrt zu derartigen Anrufen, bei denen die Betroffenen den Betrug jedoch erkannten.

Die Ermittlungen führt das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei Nürnberg.

Die Kriminalpolizei warnt deshalb erneut eindringlich vor diesen Betrugsmaschen und bittet darum, ältere Angehörige oder Nachbarn über folgende Warnhinweise aufzuklären:

  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen, sondern legen Sie sofort auf.
  • Die Polizei oder die Staatsanwaltschaft werden Sie niemals um Geldbeträge bitten oder Sie nach Ihren Vermögensverhältnissen fragen.
  • Die Polizei wird niemals telefonisch die Herausgabe von Bargeld oder Wertgegenständen fordern.
  • Gehen Sie nicht auf Telefonate ein, die Sie ungewollt erhalten.
  • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
  • Wenn ein Anrufer Sie auffordert, die 110 zu wählen, um die Richtigkeit seines Anliegens zu verifizieren, beenden Sie das Gespräch, legen Sie den Hörer auf und rufen Sie dann eigenständig bei der Polizei an.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Schmuck an unbekannte Personen.
  • Nutzen Sie die Möglichkeiten Ihrer Telefonanlage oder Ihres Telefonanbieters, um unliebsame Anrufe zu sperren (z. B. Verhinderung von Telefonaten aus dem Ausland).
  • Wenn Ihre Telefonnummer nicht in öffentlichen Verzeichnissen stehen soll (z. B. dem Telefonbuch), dann lassen Sie die Nummer dort löschen.
  • Sprechen Sie mit älteren Menschen in Ihrem Bekanntenkreis / Ihrer Nachbarschaft über dieses Phänomen.

Melden Sie verdächtige Anrufe umgehend der Polizei. Zögern Sie nicht, den Polizeinotruf 110 zu wählen, wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Mittelfranken vom 04.02.2026 gegen 12:14 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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