Polizei-News Bedburg-Hau, 02.02.26: Brandschutz: Gemeinde Bedburg-Hau investiert in Sicherheit für Feuerwehr und Einsatzfahrzeuge
Die Polizei informiert über einen aktuellen Feuerwehreinsatz (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Marco Rauch
Erstellt von Team Datenjournalismus
02.02.2026 18.59
Brände in Feuerwehrgerätehäusern sind kein theoretisches Risiko mehr. In den vergangenen Jahren kam es bundesweit immer wieder zu schweren Brandereignissen - häufig ausgelöst durch technische Defekte, Ladegeräte, Ladeerhaltung oder Akkus. Die Schadenssummen reichten dabei von mehreren hunderttausend Euro bis hin zu mehr als 20 Millionen Euro. Neben dem materiellen Schaden ist vor allem die Einsatzfähigkeit der Feuerwehren massiv gefährdet.
Die Gemeinde Bedburg-Hau setzt deshalb gezielt auf Prävention und investiert in die Sicherheit ihrer Freiwilligen Feuerwehr. Gemeinsam mit der Feuerwehr und dem Bedburg-Hauer Unternehmen KleSec GmbH wurden alle sieben Feuerwehrstandorte im Gemeindegebiet sowie 20 Einsatzfahrzeuge mit einem modernen Rauchwarnsystem ausgestattet.
Insgesamt wurden 48 Rauchmelder installiert. In den Feuerwehrgerätehäusern lag der Schwerpunkt bewusst auf den Fahrzeughallen, da dort die Einsatzfahrzeuge dauerhaft an die Stromversorgung angeschlossen sind und regelmäßig Lade- und Ladeerhaltungsprozesse für weitere Technik stattfinden.
Auch die Fahrzeuge selbst wurden gezielt abgesichert. Rauchmelder überwachen sowohl die Mannschaftskabinen mit ihren Ladeeinrichtungen für Funkgeräte und Wärmebildkameras als auch die Geräteräume, in denen zahlreiche elektrische Verbraucher betrieben werden. Eingesetzt wird dabei eine besonders zukunftsweisende Technik: Die Rauchmelder sind mit Mobilfunkkarten ausgestattet, sodass die Fahrzeuge auch außerhalb der Gerätehäuser, etwa bei Einsätzen oder auf Abstellflächen, eigenständig Alarm auslösen können. Zugleich ist das System modular aufgebaut und kann bei Bedarf jederzeit erweitert oder an neue technische Anforderungen angepasst werden.
Ein weiterer entscheidender Vorteil: Bei einem ausgelösten Rauchmelder werden automatisch die Feuerwehrangehörigen selbst alarmiert. So ist ein sofortiges Eingreifen möglich, um Entstehungsbrände frühzeitig zu bekämpfen und größere Schäden zu verhindern oder deutlich zu reduzieren.
Bürgermeister Stephan Reinders betont, dass die Schadenssummen bei Bränden in Feuerwehrgerätehäusern eindrücklich zeigen, wie wichtig vorbeugender Brandschutz ist. "Mit dieser Investition schützen wir nicht nur unsere Einsatzfahrzeuge, sondern sichern auch dauerhaft die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr für die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde", so Reinders.
Feuerwehrleiter Klaus Elsmann hebt insbesondere die enge Abstimmung mit den Einsatzkräften hervor. "Die Umsetzung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den Feuerwehrangehörigen. Ihre Erfahrungen aus dem Einsatzalltag sind direkt in die Planung eingeflossen. Das System ist praxisnah, zuverlässig und ein wichtiger Schritt für unsere eigene Sicherheit", erklärt Elsmann.
Mit diesem Projekt positionieren sich die Gemeinde Bedburg-Hau und die Freiwillige Feuerwehr als innovativ, zukunftsorientiert und verantwortungsbewusst im Umgang mit den wachsenden technischen Anforderungen und Risiken moderner Feuerwehrarbeit.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Freiwillige Feuerwehr vom 02.02.2026 gegen 18:18 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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