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Polizeieinsatz Regensburg, 02.02.2026: Seniorin wird Opfer von Cybertrading-Betrug – Tatverdächtiger festgenommen

Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Peter Kneffel

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Für die Region Regensburg hat die Polizei eine aktuelle Meldung veröffentlicht. In dieser heißt es:

REGENSBURG. Eine Seniorin aus dem Landkreis Regensburg wurde Opfer eines „Cybertrading Frauds“ und verlor mehrere tausend Euro. Bei der Übergabe des Geldes wurde ein Tatverdächtiger, ein 35-jähriger Ukrainer, festgenommen. Die Kriminalpolizei Regensburg ermittelt.

Am 22. Januar, gegen 12:30 Uhr, erkundigte sich eine Seniorin aus Interesse an der vermeintlichen Investitionsmöglichkeit bei ihrem Broker, ob eine Bareinzahlung möglich sei. Daraufhin wurde ein persönliches Treffen am Wohnort der Seniorin im Landkreis Regensburg vereinbart. Bei diesem Treffen, das an diesem Tag stattfand, übergab die Seniorin dem vermeintlichen Broker einen Bargeldbetrag im hohen, fünfstelligen Eurobereich. Während der Übergabe des Geldes konnte der Abholer, ein aus Tschechien angereister ukrainischer Staatsangehöriger, von den Beamten der Kriminalpolizei festgenommen werden. Der Tatverdächtige war offensichtlich Teil eines kriminellen Netzwerks, das auf betrügerische Weise ahnungslose Anleger um ihr Geld brachte.

Der zuständige Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Regensburg erließ Haftbefehl gegen den 35-jährigen Tatverdächtigen. Der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt verbracht.

Die Kriminalpolizei Regensburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen und weist in diesem Zusammenhang eindringlich darauf hin, dass Anleger äußerst vorsichtig bei Angeboten aus dem Internet sein sollten, die mit übertriebenen Gewinnversprechen locken. Es wird geraten, sich gründlich über Unternehmen und Investitionsmöglichkeiten zu informieren und auf seriöse Broker zurückzugreifen.

Präventionshinweise:

  • Vorsicht bei unrealistischen Gewinnversprechen: Seriöse Finanzprodukte und Investitionen zeichnen sich durch transparente Informationen und realistische Renditen aus. Wenn ein Angebot zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es das oft auch.

  • Vermeiden Sie Barzahlungen: Geben Sie niemals Bargeld an unbekannte Personen, insbesondere nicht in Verbindung mit Online-Investitionen. Seriöse Finanzdienstleister verlangen keine Barauszahlungen.

  • Überprüfen Sie die Seriosität des Anbieters: Recherchieren Sie gründlich, bevor Sie investieren. Prüfen Sie die Anbieter auf offiziellen Finanzportalen und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, schnell zu handeln.

  • Seien Sie misstrauisch bei unaufgeforderten Anrufen oder Nachrichten: Betrüger kontaktieren häufig ihre Opfer direkt per Telefon oder E-Mail und drängen auf schnelle Entscheidungen. Lassen Sie sich nicht in Panik versetzen und holen Sie sich eine zweite Meinung von vertrauenswürdigen Personen oder Finanzberatern.

  • Rufen Sie im Zweifelsfall die Polizei oder eine Beratungsstelle an: Wenn Sie sich unsicher sind, ob ein Angebot seriös ist, wenden Sie sich an eine Fachstelle oder die Polizei. Eine schnelle Beratung kann helfen, finanziellen Schaden zu vermeiden.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums die Oberpfalz. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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