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Polizei-News Stockach, 28.01.26: Auf Kleinanzeigenbörse auf Betrügerin hereingefallen

Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Marijan Murat

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Eine Frau ist am Montagabend auf einer Onlineplattform für Kleinanzeigen auf eine Betrügerin hereingefallen. Die 33-Jährige bot dort eine Kinderjacke zum Verkauf an, woraufhin sie eine unbekannte Interessentin über den Chat des Portals kontaktierte. Im weiteren Verlauf wurden sich die beiden Parteien einig und vereinbarten eine Bezahlung per Überweisung, woraufhin die 33-Jährige neben ihrer Mailadresse auch ihre Bankdaten an die vermeintliche Kaufinteressentin übermittelte. Kurz darauf erhielt die junge Frau eine Mail mit einem Link, über den sie die Bezahlung des vereinbarten Kaufpreises bestätigen müsse. Nachdem die 33-Jährige der Aufforderung nachkam, empfing sie wenig später eine Push-Benachrichtigung samt Code, den sie ebenfalls quittierte. Schlussendlich musste die Frau jedoch feststellen, dass auf ihrem Konto nicht der "vereinbarte" Zahlungseingang verzeichnet war, sondern eine Echtzeitüberweisung in Höhe mehrerer tausend Euro an ein fremdes Konto. Daraufhin veranlasste sie umgehend die Sperrung ihres Kontos sowie den Rückruf der Überweisung.

In diesem Zusammenhang einige Präventionstipps, um sich vor diesem und ähnlichen Betrugsfällen zu schützen:

Vorsicht bei der Weitergabe persönlicher Daten: Geben Sie niemals Ihre E-Mail-Adresse oder Bankdaten an unbekannte Personen oder über ungesicherte Kanäle weiter. Stellen Sie sicher, dass Sie nur mit verifizierten und seriösen Käufern oder Verkäufern Geschäfte machen.

Überprüfen Sie die Echtheit von E-Mails und Nachrichten: Seien Sie misstrauisch gegenüber E-Mails oder Nachrichten, die von unbekannten Absendern stammen oder ungewöhnliche Anfragen enthalten. Überprüfen Sie die E-Mail-Adresse des Absenders, um sicherzustellen, dass sie offiziell und nicht gefälscht ist.

Seien Sie wachsam bei der Bestätigung von Transaktionen: Bestätigen Sie niemals Transaktionen oder Links, die Ihnen per E-Mail oder über ungesicherte Kanäle zugesandt werden.

Verwenden Sie sichere Zahlungsmethoden: Verwenden Sie bei Online-Transaktionen sichere Zahlungsmethoden wie PayPal oder Kreditkarten, die einen bestimmten Schutz vor Betrug bieten. Vermeiden Sie es, Bankdaten oder andere sensible Informationen preiszugeben.

Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung: Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung für Ihre Online-Konten, um sicherzustellen, dass nur autorisierte Personen Zugang haben.

Seien Sie vorsichtig bei der Verwendung von Links: Klicken Sie niemals auf Links, die Ihnen per E-Mail oder über ungesicherte Kanäle zugesandt werden. Geben Sie stattdessen die URL der Website manuell in die Adresszeile Ihres Browsers ein.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Konstanz vom 28.01.2026 gegen 12:15 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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