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Polizei-News Ludwigshafen, 27.01.26: Anlagenbetrug über Messenger-Dienst - 73 Jähriger erleidet Vermögensschaden

Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Klaus-Dietmar Gabbert

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Im Tatzeitraum vom 19.01.2026 bis 27.01.2026 wurde ein 73 Jähriger aus Ludwigshafen Opfer eines AnlagenbetrugsNach seinen Angaben wurde er zuvor über den Messenger-Dienst der App Facebook von einer unbekannten Person kontaktiert. Im Verlauf des Austauschs wurde ihm ein angeblicher Gewinn in Höhe von 50.000 Euro versprochen, der durch eine nicht näher benannte Investition erzielt worden sei.Im Vertrauen auf die Angaben der unbekannten Person übermittelte der Geschädigte insgesamt 6.000 Euro in Form von Apple Pay Karten. Einige Tage später forderte die unbekannte Person erneut eine weitere Zahlung. Da der Geschädigte den versprochenen Gewinn bislang nicht erhalten hatte, kam er dieser erneuten Aufforderung nicht nach.Dem 73-Jährigen entstand ein Vermögensschaden von 6.000 Euro.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor Gewinnversprechen oder Investmentangeboten unbekannter Personen über soziale Netzwerke oder Messenger-Dienste. Der Betrug beginnt oft mit einem kleinen Startkapital.Wenn Opfer sich das Geld auszahlen lassen wollen, fordern die Betrüger immer neue Beträge oder brechen den Kontakt völlig ab.

So schützt man sich vor Betrug:

Bleiben Sie aufmerksam und informieren Sie sich über gängige Betrugsmaschen.Informationen findet man beispielsweise auf der Website der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin): https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Finanzbetrug/Anlagebetrug/anlagebetrug_node.html

Mit dem "Fake-Check Geldanlage" der Verbraucherzentrale Bayern können Verbraucherinnen und Verbraucher unseriöse Anbieter rechtzeitig erkennen. Zu finden ist das kostenlose Tool unter: https://www.verbraucherzentrale.bayern/pressemeldungen/digitale-welt/investment-im-netz-kostenloses-tool-hilft-betrug-zu-erkennen-101632

Achten Sie zudem auf folgende Hinweise:

  • Grundsätzlich sollten keine sensiblen Daten wie Zugangsdaten zum Online-Banking preisgeben werden.

  • Gewähren Sie niemals Zugriff auf den eigenen Rechner.

  • Nutzen Sie die Unternehmensdatenbank der BaFin, um sich über Trading-Plattformen zu informieren: https://www.bafin.de/DE/Publik ationenDaten/Datenbanken/Unterneh menssuche/unternehmenssuche_node. html

  • Verzichten Sie auf das Anklicken von dubiosen Anzeigen mit übertriebenen Versprechungen.

  • Die Verlinkungen auf den scheinbar seriösen Nachrichtenseiten sollten überprüft werden. Verweisen alle auf die beworbene Plattform, ist es unwahrscheinlich, dass die Seite seriös ist.

  • Wenn die Investitionen ausschließlich in Kryptowährungen getätigt werden müssen, sollte das misstrauisch machen.

  • Wer Opfer eines Betrugs wurde, sollte bei der Polizei oder einer Online-Wache Anzeige erstatten.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Rheinpfalz vom 27.01.2026 gegen 10:53 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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