Polizeieinsatz Eichstätt, 15.01.2026: Aktionstag zur Bekämpfung der Kinder- und Jugendpornografie der Kriminalpolizei Ingolstadt
Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Daniel Karmann
Erstellt von Team Datenjournalismus
15.01.2026 17.34
Für die Regionen Eichstätt, Pfaffenhofen a.d. Ilm und Ingolstadt hat die Polizei eine aktuelle Meldung herausgegeben. In dieser heißt es:
Eichstätt, Ingolstadt, Pfaffenhofen a. d. Ilm, Neuburg a. d. Donau, 15.01.2026 - Unter Federführung der Kriminalpolizei Ingolstadt wurden im Laufe des gestrigen Abends mehrere Wohnungen wegen des Verdachts auf Besitz kinder- und jugendpornografischen Foto- und Videomaterials durchsucht. Die zu durchsuchenden Objekte verteilten sich auf Ingolstadt, sowie die Landkreise Eichstätt, Pfaffenhofen an der Ilm und Neuburg an der Donau.
An den richterlich angeordneten Durchsuchungen waren neben Beamtinnen und Beamten der Kriminalpolizei Ingolstadt auch Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei Eichstätt beteiligt.
Insgesamt konnten 16 Tatverdächtige im Alter von 14 bis 61 Jahren angetroffen und somit die Durchsuchungsbeschlüsse vollzogen werden.
Die Auswertung der sichergestellten 83 Beweismittel in Form von Mobiltelefonen, Computern, Tablets und sonstigen Datenträgern dauert an.
Die Kriminalpolizei rät:
Wenn Sie kinderpornografische Inhalte im Internet entdecken, teilen Sie die Adresse dieser Seite unmittelbar der für Ihren Wohnsitz zuständigen Polizeidienststelle mit. Dafür kopieren Sie sich die genaue Internetadresse im oberen Teil Ihres Browsers.
Haben Sie Kinderpornografie in einem sozialen Netzwerk entdeckt, kopieren Sie sich den Link zur besuchten Profilseite und notieren Sie sich gegebenenfalls den Profilnamen des Nutzers, der die Inhalte verbreitet hat. Geben Sie diese Informationen Ihrer zuständigen Polizeidienststelle weiter.
Wenn Ihnen in einem Chat kinderpornografische Bilder oder Videodateien zugesandt wurden, zeigen Sie diese ebenfalls an. Dafür sollten Sie eine sogenannte WHOIS-Abfrage über den Absender einholen (über Tastatur eingeben: "/whois" bzw. "/dns") und diese Informationen sowie das Chat-Protokoll mit den Inhalten unverzüglich Ihrer örtlichen Polizeidienststelle weiterleiten. Über die IP-Nummer ist der Verbreiter im Regelfall dann zu identifizieren.
Kinderpornografie wird immer häufiger von Kindern und Jugendlichen selbst verbreitet. Erklären Sie ihren Kindern, dass es im Internet verbotene und jugendgefährdende Inhalte gibt. Nur Kinder und Jugendliche, die von ihren Eltern vorgewarnt wurden, können beispielsweise auf in Klassenchats verschickte Inhalte angemessen reagieren.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums Nord. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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